Stark-Watzinger, Forschung

Stark-Watzinger fĂŒr mehr militĂ€rische Forschung an Hochschulen

17.03.2024 - 01:00:00

Vor dem Hintergrund zunehmender internationaler Konflikte hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) an die Hochschulen appelliert, sich fĂŒr militĂ€rische Forschung zu öffnen.

"Manche Hochschulen haben sich eine Zivilklausel gegeben, die militĂ€rische Forschung verhindern soll", sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Das werde den nationalen Sicherheitsinteressen und dem Schutz der Soldaten der Bundeswehr nicht mehr gerecht. Stark-Watzinger bot an, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die auch einen Beitrag zur militĂ€rischen Forschung leisten wollten, den RĂŒcken zu stĂ€rken.

"Einige Forschungseinrichtungen arbeiten ja schon mit der Bundeswehr zusammen", sagte sie. "In erster Linie geht es um Technologien und Materialforschung." Die Ministerin rief dazu auf, Forschung und Innovation in Deutschland zu stĂ€rken, um technologische SouverĂ€nitĂ€t zu erlangen. "Dazu mĂŒssen BrĂŒcken gebaut werden zwischen ziviler und militĂ€rischer Forschung", betonte Stark-Watzinger. Viele der neuen Technologien hĂ€tten eine zivile wie auch eine militĂ€rische Relevanz. "Der Wissenstransfer muss leichter möglich sein und darf nicht durch eine zu strikte Trennung erschwert werden", forderte sie.

@ dts-nachrichtenagentur.de