Linnemann, Asyl-Gipfel

Linnemann: Asyl-Gipfel darf keine Placebo-Veranstaltung werden

01.09.2024 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor dem Migrations-Gipfel mit der Bundesregierung macht die Union ZurĂŒckweisungen an der Grenze zur Bedingung fĂŒr eine Einigung.

Wohncontainer (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
CDU-GeneralsekretĂ€r Carsten Linnemann zu "Bild am Sonntag": "Um die illegale Zuwanderung zu stoppen, braucht es die konsequente Anwendung des Dublin-Prinzips, also die ZurĂŒckweisung an den Grenzen. Außerdem gilt, wer nicht hierbleiben darf, muss abgeschoben werden. Auf diesen Positionen werden wir bestehen." Linnemann warnt: "Es darf keine Placebo-Veranstaltung werden. Es braucht jetzt konkrete Maßnahmen zur BeschrĂ€nkung der illegalen Migration und nicht andauernd neue Arbeitskreise." Unions-FraktionsgeschĂ€ftsfĂŒhrer Thorsten Frei (CDU) sagte der "Bild am Sonntag": "FĂŒr eine Placebo-Politik und ein Weiter-so stehen wir jedenfalls nicht zur VerfĂŒgung."

Am Dienstag mĂŒsse ausgelotet werden, "ob es die Bereitschaft gibt, die Migrationsströme nach Deutschland substanziell zu reduzieren". Justizminister Marco Buschmann (FDP) wirft den BundeslĂ€ndern VersĂ€umnisse vor: "Im Bund-LĂ€nder-GesprĂ€ch muss alles auf den Tisch: alles, was der Bund tun kann, aber auch die Rolle der LĂ€nder. Geltendes Recht wird in unzĂ€hligen FĂ€llen von den AuslĂ€nderbehörden der LĂ€nder nicht durchgesetzt. Das muss sich schleunigst Ă€ndern."

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