Linke verlangt Ostdeutschland-Gipfel im Kanzleramt
02.10.2023 - 00:03:47 | dts-nachrichtenagentur.de"Die Unzufriedenheit im Osten kocht ĂŒber", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Es braucht einen Ostdeutschland-Gipfel im Kanzleramt."
Die Bundesregierung mĂŒsse "eine spĂŒrbare Wende ihrer Politik hinlegen, wenn es nicht ein politisches Desaster bei den Landtagswahlen im Osten im kommenden Jahr geben soll". 2024 wird in Sachsen, ThĂŒringen und Brandenburg ein neuer Landtag gewĂ€hlt. Nötig sei eine "konsequente Anti-Inflationspolitik, die alles unterlĂ€sst, was das Leben verteuert, und alles unternimmt, um die Preise zu senken, insbesondere bei Lebensmitteln und Energie", sagte Bartsch. Zudem mĂŒssten die Löhne in Ost und West bis 2025 angeglichen werden und das Rentensystem reformiert werden. "Ein Rentensystem Ă€hnlich wie in Ăsterreich, wo Rentner durchschnittlich 800 Euro mehr bekommen als hierzulande, ist notwendig." In einem Sieben-Punkte-Papier zum Tag der Einheit fordert die Linksfraktion unter anderem eine "zusĂ€tzliche, einmalige und auĂerordentliche Rentenerhöhung um zehn Prozent als Inflationsausgleich" fĂŒr alle Rentner zum 1. Januar. Zudem dĂŒrfe die Mehrwertsteuer auf Gas und FernwĂ€rme nicht von derzeit sieben auf 19 Prozent erhöht und der CO2-Preise dĂŒrfe zum 1. Januar ebenfalls nicht angehoben werden. FĂŒr Lebensmittel fordert die Linke staatliche Preiskontrollen.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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