SPD, Blockade

SPD warnt vor Blockade des Krankenhaustransparenzgesetzes

20.02.2024 - 13:30:49 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor der Sitzung des Vermittlungsausschusses am Mittwoch warnt SPD-Fraktionsvize Dagmar Schmidt davor, das Transparenzgesetz weiter zu blockieren.

Krankenhaus (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Krankenhaus (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Damit reagierte Schmidt auf Äußerungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, die die LĂ€nder zur erneuten Ablehnung des Gesetzes im Rahmen der Krankenhausreform aufgefordert hatte. "Wir wissen, dass es Kliniken gibt, denen das Wasser finanziell gesehen bis zum Hals steht. Genau deswegen haben wir im Krankenhaustransparenzgesetz kurzfristige LiquiditĂ€tshilfen von sechs Milliarden Euro verankert", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Damit fließt das Geld, das die Kliniken benötigen, viel schneller. Außerdem haben wir in einer ProtokollerklĂ€rung eine Verbesserung des Landesbasisfallwerts zugesichert. Das bedeutet ganz konkret mehr Geld fĂŒr die KrankenhĂ€user", sagte Schmidt.

"Voraussetzung ist, dass die LĂ€nder dem Gesetz zustimmen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft leistet den Kliniken somit einen BĂ€rendienst, indem sie einer Blockade das Wort redet", so die Fraktionsvizechefin. Und sie wolle damit allen Ernstes verhindern, dass Patienten mehr Transparenz und Informationen ĂŒber die Krankenhauslandschaft und die VersorgungsqualitĂ€t erhalten. "Angesichts der Lage sind weitere Verzögerungen hier mehr als fahrlĂ€ssig", warnte Schmidt. "Endlos mit der Gießkanne Geld ĂŒber KrankenhĂ€user auszuschĂŒtten, die oftmals nicht mal mehr das Personal haben, alle Stationen zu besetzen, ist keine Lösung. Stattdessen mĂŒssen wir gemeinsam mit den LĂ€ndern endlich die notwendigen Reformschritte beginnen, um eine flĂ€chendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen", sagte sie. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, hatte die LĂ€nder dazu aufgerufen, dem Transparenzgesetz nicht zuzustimmen und hatte auf einen Inflationsausgleich gepocht. An diesem Mittwoch befasst der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat sich mit dem Gesetz.

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