Klingbeil sieht SPD vor Vertrauensfrage geschlossen hinter Scholz
16.12.2024 - 02:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie letzten Wochen hĂ€tten gezeigt, dass man jeden Tag ein StĂŒckchen aufhole. Die SPD liegt in Umfragen derzeit zwischen 15 und 17 Prozent. Am Montag stellt Kanzler Scholz die Vertrauensfrage im Parlament - mit der Erwartung, diese zu verlieren und den Weg fĂŒr Neuwahlen freizumachen. Klingbeil formulierte auch eine Forderung an die CDU/CSU fĂŒr die Zeit nach der Vertrauensfrage: "Nach der Vertrauensfrage erwarte ich, dass sich die Union in der Opposition zusammenreiĂt, damit wir handlungsfĂ€hig bleiben", sagte der Parteivorsitzende. "Wir mĂŒssen dringend Energiepreise senken, um IndustriearbeitsplĂ€tze zu sichern. Hier braucht es Verantwortung, keine Arbeitsverweigerung." Die Regierung sei "auseinandergebrochen, aber die Herausforderungen, vor denen die Wirtschaft steht, sind damit ja nicht weg". Er warf der CDU vor, mit den schlechten Wirtschaftsdaten Wahlkampf machen zu wollen: "Ich finde, es gehört sich nicht, als CDU zu sagen: `Wir warten lieber sechs Monate`. Vielleicht will die Union die Niedergangs-ErzĂ€hlung der deutschen Industrie fĂŒr ihren Wahlkampf haben." Am Dienstag wird die Partei offiziell ihr Wahlprogramm veröffentlichen. Es wurde bereits bekannt, dass sich die SPD fĂŒr Steuersenkungen, stabile Renten, eine Familienstartzeit und eine Entfristung der Mietpreisbremse stark machen will. Klingbeil dazu: "Im Gegensatz zur Union sagen wir den Menschen auch, wie wir das finanzieren wollen - mit einer moderaten Steuererhöhung fĂŒr Superreiche, dem Deutschlandfonds und einer Reform der Schuldenbremse." FĂŒr die Sicherung von ArbeitsplĂ€tzen in der Autoindustrie will die SPD "steuerliche Anreize fĂŒr den Kauf von Elektroautos schaffen, vor allem solche, die in Deutschland gebaut werden", so Klingbeil weiter. "Einfache KaufprĂ€mien wie frĂŒher sehe ich nicht, aber wir entwickeln VorschlĂ€ge, die auch auf europĂ€ischer Ebene greifen."
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