FĂŒnfter Sieg 2026: Hoffenheim schlĂ€gt auch Union
31.01.2026 - 17:31:50Die TSG 1899 Hoffenheim ist weiter auf Champions-League-Kurs und in der FuĂball-Bundesliga zumindest vorĂŒbergehend nach Punkten mit dem Tabellenzweiten Borussia Dortmund gleichgezogen. Vor nur 19.341 Zuschauern in Sinsheim leitete Andrej Kramaric mit einem Foulelfmeter (42. Minute) und per Kopf (45.) das 3:1 (2:0) gegen den 1. FC Union Berlin ein. Es war der fĂŒnfte Sieg der Kraichgauer im fĂŒnften Spiel des Jahres.Â
Die Eisernen mussten noch ein Eigentor von Diogo Leite (47.) hinnehmen. Rani Khedira erzielte den Union-Treffer (71.). Eine Woche nach dem 0:3 gegen den BVB erlitt die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart den nĂ€chsten RĂŒckschlag gegen ein Spitzenteam und wartet 2026 weiter auf den ersten Dreier.Â
Hoffenheim fordert nun den FC BayernÂ
Derweil können die Hoffenheimer mit breiter Brust am nĂ€chsten Wochenende zum FC Bayern MĂŒnchen fahren. Sie landeten den siebten Heimerfolg in Folge und stellten damit den Clubrekord von 2017 unter dem heutigen Bundestrainer Julian Nagelsmann ein.Â
Union ging mit der Hoffenheimer Leihgabe Stanley Nsoki in die Partie, die unter ganz anderen Vorzeichen stand als das Duell im Vorjahr: Damals gewannen die Berliner mit 4:0 bei den kriselnden Kraichgauern. Die TSG musste auf den zuletzt so starken niederlĂ€ndischen Mittelfeldspieler Wouter Burger (Rot-Sperre) verzichten und stĂŒrmte mit Bazoumana TourĂ© erstmals seit dessen RĂŒckkehr vom Afrika Cup.Â
Nationalkeeper Baumann im GlĂŒck
Die Gastgeber begannen in der Abwehr ungewohnt unkonzentriert und wĂ€ren nach sieben Minuten beinahe in RĂŒckstand geraten: Bei einem riskanten Zuspiel von Oliver Baumann rutschte Albian Hajdari weg; Nationaltorwart Baumann konnte dann gerade noch gegen seinen KapitĂ€nskollegen Khedira abwehren.Â
Auch nach vorn waren die Hoffenheimer kaum wiederzuerkennen. Die Spielmacher Kramaric und Grischa Prömel taten sich zunÀchst schwer, die Angreifer Touré, Fisnik Asllani und Tim Lemperle in Szene zu setzen.
Kramaric ganz lĂ€ssig vom ElfmeterpunktÂ
Erst als Leopold Querfeld bei einem Zweikampf Asllani an der Wade traf, bot sich Kramaric die Elfmeterchance. Der 34 Jahre alte Kroate verlud Frederik Rönnow lĂ€ssig zum 1:0 - und jubelte kurz darauf erneut. Ungestört durfte der TSG-Star nach einer TourĂ©-Flanke einköpfen. Mit seinen Saisontreffern Nummer sieben und acht empfahl sich Kramaric erneut fĂŒr eine VerlĂ€ngerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages.Â
Union war zuvor auswÀrts zuletzt dreimal in Folge ungeschlagen, erlitt aber den nÀchsten DÀmpfer unmittelbar nach der Pause. Eine Flanke wieder vom Ivorer Touré lenkte Leite zum 0:3 ins eigene Tor. Erst nach Videobeweis wurde der Anschlusstreffer von Khedira gegeben - viel mehr hatten die Berliner nicht zu bieten in der körperbetonten Partie.





