Explodierende Sozialabgaben / Osteopathie-Allianz fordert Umdenken: Auf Potenzial Integrativer Medizin und PrÀvention setzen
03.02.2025 - 09:30:00"Dieser Forderung können wir uns nur anschlieĂen", teilen anlĂ€sslich der erschreckenden Prognosen die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland, Prof. Marina Fuhrmann und die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Osteopathie, Christine Berek als Sprecherinnen der Osteopathie-Allianz mit.
Es sei höchste Zeit, in der Gesundheitsversorgung vorhandene Potenziale bestmöglich zu heben. Neben den explodierenden Kosten spitze sich nĂ€mlich auch der FachkrĂ€ftemangel zu, exemplarisch sei die bereits heute teils prekĂ€re Haus- und FachĂ€rzteversorgung genannt. Als wichtigen Beitrag fĂŒr eine zukunftsfeste Aufstellung der Gesundheitslandschaft fĂŒhrt die Osteopathie-Allianz unbedingt eine optimale Verzahnung aller Akteure im Gesundheitswesen an.
"Dazu zĂ€hlen wir die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige berufsgesetzliche Regelung der Osteopathie", machen Prof. Marina Fuhrmann und Christine Berek deutlich. Immerhin gebe es laut einer Forsa-Studie aus 2024 bundesweit ĂŒber 10.000 qualifiziert ausgebildete Osteopathinnen und Osteopathen. Man könne sich angesichts der wachsenden Herausforderungen nicht lĂ€nger leisten, diese weiterhin links liegen zu lassen und nicht optimal einzubinden. DafĂŒr bedĂŒrfe es aber klarer gesetzlicher Vorgaben zu Ausbildung und Qualifikation und die Berufsbezeichnung "Osteopath/-in" mĂŒsse zwingend im Sinne der Patientensicherheit und Versorgungssicherheit an hohe QualitĂ€tsstandards gekoppelt werden. Viele europĂ€ische NachbarlĂ€nder seien hier schon weiter, Osteopathie gesetzlich lĂ€ngst geregelt und etabliert.
"Wenn man verstÀrkt auf Integrative Medizin setzt, in der jede Medizinform bestmöglich verzahnt ihre Potenziale ausspielen kann, wÀre schon viel erreicht. Hier könnte die Osteopathie mit einem klaren gesetzlichen Rahmen einen wertvollen Beitrag leisten", so die beiden Sprecherinnen.
Beide betonen, dass es zudem eines grundlegenden Umdenkens bedarf, weg von der teuren Behandlung von Symptomen hin zu einem Hauptaugenmerk auf PrÀvention.
"Durch verstÀrkte PrÀvention lassen sich Studien zufolge mehr als 10 Milliarden Euro jÀhrlich im Gesundheitssystem einsparen. Wir brauchen daher einen Paradigmenwechsel hin zu Gesunderhaltung und zur Vermeidung der Entstehung von Krankheiten anstatt eines nicht mehr zu finanzierenden Reparaturbetriebs", unterstreichen Prof. Marina Fuhrmann und Christine Berek.
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