Rukwied: MKS-EindÀmmung PrioritÀt Nummer eins
17.01.2025 - 07:47:43 | dts-nachrichtenagentur.deDerzeit verlören die Bauern die Möglichkeit, in MĂ€rkte auĂerhalb der EU zu exportieren, wie beispielsweise GroĂbritannien. "Daher ist es besonders wichtig, die MĂ€rkte innerhalb der EuropĂ€ischen Union offenzuhalten und den Zugang insbesondere zu GroĂbritannien wiederherzustellen. Es muss jetzt alles darangesetzt werden, die Seuche mit aller Kraft einzudĂ€mmen. Das ist jetzt PrioritĂ€t Nummer eins", sagte der BauernfunktionĂ€r. Er erwartet "ein entschiedenes Handeln von Bund und LĂ€ndern". Dennoch gehe die Landwirtschaft mit Optimismus in die GrĂŒne Woche. "Wir werden mit vielen Spitzenpolitikern aus Deutschland und der ganzen Welt ĂŒber Landwirtschaft und ErnĂ€hrungssicherung diskutieren. FĂŒr die Verbraucherinnen und Verbraucher ist es eine einzigartige Möglichkeit, neue Lebensmitteltrends zu probieren, zu schmecken, zu riechen", erklĂ€rte der BauernprĂ€sident. "Die GrĂŒne Woche ist ein echtes Erlebnis." AuĂerdem könnten sich die Kunden direkt bei Landwirten ĂŒber die nachhaltige Erzeugung von heimischen Lebensmitteln informieren. Rukwied fordert eine agrarpolitische Wende von der neuen Regierung. "Wir brauchen einen echten Neustart - nicht nur fĂŒr die Landwirtschaft. Wir mĂŒssen raus aus dem stĂ€ndigen Krisenmodus, mĂŒssen unsere StĂ€rken selbstbewusst einsetzen und mĂŒssen die Wirtschaft endlich von der massiv blockierenden BĂŒrokratie befreien." Als Hauptforderungen der Landwirte strich er "Planungssicherheit und WettbewerbsfĂ€higkeit innerhalb der EU" heraus. Dazu gehöre beispielsweise die Anhebung der AgrardieselrĂŒckerstattung auf altes Niveau. "Zudem mĂŒssen wir gerade in der jetzigen Situation, den Tierhaltern eine Perspektive geben und den gesamtgesellschaftlich gewĂŒnschten Umbau der Tierhaltung endlich ermöglichen", sagte er vor dem Hintergrund der Maul- und Klauenseuche.
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