83 internationale Studierende erhalten Einblick in die Polizeiakademie Niedersachsen
09.04.2024 - 12:10:29In der ersten Woche nahmen Studierende von Erasmus+ Partnereinrichtungen in Estland, Finnland, Kroatien, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden, Slowenien, Tschechien und Ungarn an zwei "Blended" Intensivprogrammen teil, die mit Erasmus+ Mitteln gefördert wurden. In der zweiten Woche konnten Studierende von Partnereinrichtungen, die nicht am Programm Erasmus+ teilnehmen, die Akademie besuchen. Diese kamen aus GroĂbritannien, dem Kosovo, Lettland, Portugal, der Schweiz, der Slowakei, Spanien und Zypern.
Alle drei internationalen Veranstaltungen umfassten einen informativen Mix aus theoretischen VortrĂ€gen und Polizeitrainings, der bei den Studierenden sehr gut ankam. Bei den Trainings standen unter anderem Personenkontrollen, die kriminaltechnische Spurensicherung sowie die Nutzung der XVR-Technologie in der Polizeiausbildung auf der Agenda. Dabei geht es um die Einbindung von virtueller RealitĂ€t (VR), mit der die Akademie seit Anfang 2022 virtuelle Simulationstrainings (ViSiT) durchfĂŒhrt.
Die PrĂ€sentationen boten zum Beispiel Einblicke in die Nachwuchswerbung und die Einstellungsvoraussetzungen bei der Polizei Niedersachsen, den Bereich Cybercrime und das Thema Cold Cases, das groĂes Interesse bei den Teilnehmenden weckte. Weiter wurden zwei Absolvent*innen der Polizeiakademie Niedersachsen, die fĂŒr Bachelorarbeiten zu den Themen "Internationale Polizeiarbeit - MenschenrechtsverstöĂe bei EinsĂ€tzen der EuropĂ€ischen Agentur fĂŒr die Grenz- und KĂŒstenwache" und "Femizid - Der soziale Nahraum der Frau als Gefahrenzone" 2023 mit dem Polizei.Akademie.Award ausgezeichnet wurden, fĂŒr PrĂ€sentationen gewonnen.
DarĂŒber hinaus besuchten die GĂ€ste die Polizeiinspektion Göttingen mit der DiensthundefĂŒhrerstaffel, das Autobahnpolizeikommissariat sowie die Zentrale Polizeidirektion in Göttingen beziehungsweise die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland mit den Fachkommissariaten Cybercrime und Forensik und das Autobahnpolizeikommissariat Oldenburg in Rastede. Ein besonderes Highlight fĂŒr die Studierendengruppe in Oldenburg war sicherlich der Besuch der PuppenbĂŒhne der Polizeidirektion Oldenburg, die in einer Grundschule in Bad Zwischenahn ein VerkehrsstĂŒck vor den GrundschĂŒlern zeigte.
Akademie-Direktor Carsten Rose zeigte sich sehr zufrieden: "Ich freue mich, dass wir unsere Bildungsarbeit und das Wirken unserer Polizei so vielen internationalen PolizeigÀsten nÀherbringen konnten. Die lebendigen Diskussionen vor Ort und die positive Resonanz der Teilnehmenden verdeutlichen, dass alle von einem solchen Austausch profitieren."
FĂŒr 127 PolizeikommissaranwĂ€rterinnen und -anwĂ€rter des hiesigen Bachelor-Abschlussjahrgans der Polizeiakademie Niedersachsen geht es umgekehrt in diesem FrĂŒhjahr ins Ausland zu Hospitationen bei Polizeidienststellen und Partnereinrichtungen in fast ganz Europa. Denn internationale Zusammenarbeit beruht immer auf Gegenseitigkeit.
Das Erasmus+ Programm
Eine wichtige SĂ€ule fĂŒr die Finanzierung von Auslandsaufenthalten bildet das Programm Erasmus+, an dem die Polizeiakademie Niedersachsen seit 2010 teilnimmt. Hierbei handelt es sich um ein Förderprogramm der EuropĂ€ischen Union fĂŒr die Bereiche Bildung, Jugend und Sport. FĂŒr die Polizeiakademie Niedersachsen ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zustĂ€ndig, der sich als nationale Agentur der EU um die Erasmus+ Hochschulbildung kĂŒmmert.
Das Programm Erasmus+ verfolgt verschiedene Anliegen:
WeiterfĂŒhrende Informationen finden Sie hier: https://www.pa.polizei-nds.de/startseite/kooperationen/wichtige_forderprogramme/programm_erasmus/
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