Autobahnpolizei im Dauereinsatz: Mehrere UnfÀlle auf der A3: Zwei Schwerverletzte, enorme SachschÀden, eine Festnahme und Zeugen gesucht
13.11.2024 - 18:29:27 | presseportal.de
Als wĂ€re die Unfallaufnahme eines Crashs dieses AusmaĂes nicht schon herausfordernd genug, kam fĂŒr die Beamten dabei noch eine spontane Festnahme hinzu: Im RĂŒckstau befand sich ein Golf, den ein absichernder OrdnungshĂŒter anhand des Kennzeichens aus einem zurĂŒckliegenden Vorfall wiedererkannte. Das Fahrzeug wollte der Polizist vor ĂŒber zwei Monaten bei einer stationĂ€ren Verkehrskontrolle im Main-Kinzig-Kreis aus dem Verkehr ziehen, als der Fahrer seinerzeit Gas gab und auf den Beamten zugefahren sein soll. Der jedoch konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten; der VW flĂŒchtete damals. Der Verdacht, wer das Fahrzeug damals fuhr, erhĂ€rtete sich zwischenzeitlich gegen einen 31-JĂ€hrigen, der heute am Steuer des Wagens saĂ, jedoch nicht im Besitz einer gĂŒltigen Fahrerlaubnis sein soll. Der Beamte hielt den Golf diesmal tatsĂ€chlich an und nahm den 31-JĂ€hrigen vorlĂ€ufig fest. Der Mann musste kurzzeitig mit auf die Polizeiwache, gegen ihn wird wegen der aktuellen Fahrt nun wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Letztlich war die Unfallstelle erst gegen kurz vor 15 Uhr komplett gerÀumt.
Durch die lange Wartezeit hatten zahlreiche Brummi-Fahrer jedoch den Standstreifen fĂŒr ihre obligatorische Lenk- und Ruhezeiten nutzen mĂŒssen, sodass dieser auch erst wieder "freigerĂ€umt" werden musste. Zudem ereignete sich im RĂŒckstau ein weiterer Unfall auf der mittleren Spur, bei dem ein Lkw beteiligt war, Offenbar war die Folge dabei jedoch "nur" Sachschaden. NĂ€here Informationen hierzu lagen bis dato nicht vor. Dieser Lkw wurde dann schleunigst von der Fahrbahn zur Seite befördert, sodass der Verkehr dann wieder rollte. Allerdings nur kurz, denn gegen 14.50 Uhr sorgte ein weiteres Unfallgeschehen in Fahrtrichtung WĂŒrzburg erneut fĂŒr zĂ€hen Verkehrsfluss. Kurz vor dem SeligenstĂ€dter Dreieck hatte ein roter Kastenwagen mit AnhĂ€nger offenbar aufgrund eines technischen Defekts die Kontrolle ĂŒber sein Gespann verloren, sodass sich der AnhĂ€nger vom Zugfahrzeug löste und mitten auf der Fahrbahn auf der Seite liegen blieb. Grund hierfĂŒr war wohl ein Reifen, der sich wĂ€hrend der Fahrt gelöst hatte. In dem bunt lackierten AnhĂ€nger befanden sich unter anderem Kleidung, Schallplatten und andere SammlergegenstĂ€nde. Der Fahrer blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt und der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschĂ€tzt. Auch hier mussten Abschlepper fĂŒr das Zugfahrzeug und den AnhĂ€nger anrĂŒcken. Im Zuge der Bergung wurde der Verkehr gröĂtenteils auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigefĂŒhrt.
Die RettungskrĂ€fte wurden auch zu einer Kollision auf der Gegenfahrbahn gerufen, die bereits gegen 13.50 Uhr ungefĂ€hr auf gleicher Höhe wie der AnhĂ€nger-Unfall passierte. MutmaĂlicher Ablauf hier: Ein Lkw hatte in Fahrtrichtung Frankfurt einen anderen Lastwagen ĂŒberholt und war hierzu auf die mittlere Spur gewechselt. Von hinten fuhr dann ein silberner Mercedes Citan auf den ĂŒberholenden Lkw auf, wodurch der Kleintransporter massiv deformiert wurde. Der Fahrer des Citan kam ebenfalls offenbar schwer verletzt in ein Krankenhaus, wĂ€hrend der Lenker des Lkw leicht verletzt wurde. Gesamtschaden hier: rund 30.000 Euro, so die erste EinschĂ€tzung. Die Beamten gehen im Zusammenhang mit dem Unfall nun ersten Hinweise nach, wonach der Fahrer des Citan sowie ein weiteres schwarzes (unbekanntes) Fahrzeug zuvor womöglich zu schnell unterwegs gewesen sein könnten. Zeugen, die zur Fahrweise des Citan und des schwarzen Wagens sowie zum Unfallhergang weitere Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Langenselbold zu melden (06183 91155-0).
Die UnfĂ€lle und die daraufhin erfolgten Sperrungen sorgten ĂŒber den Tag fĂŒr kilometerlange RĂŒckstaus und fĂŒr eine phasenweise Ăberlastung der Umleitungsstrecken.
Dieser Meldung sind Bilder der Unfallstellen beigefĂŒgt (Quelle: Polizei SĂŒdosthessen).
Offenbach, 13.11.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
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