Bad, Salzuflen

FF Bad Salzuflen: Feuer zerstört BahngebĂ€ude / Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen ist ĂŒber Stunden mit 80 KrĂ€ften im Industriegebiet Holzhausen im Einsatz

09.01.2025 - 10:29:04

Bad Salzuflen - (LAS). Ein aufmerksamer Bahnfahrer hat auf der Fahrt zwischen Schötmar und Sylbach Feuerschein am Rande der Strecke an einem GebĂ€ude entdeckt und den Notruf gewĂ€hlt. Unter dem Stichwort "Feuer 3" rĂŒckte die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen am Mittwochabend (08.01.2025) gegen 21.20 Uhr zu einem FirmengelĂ€nde in die Max-Planck-Straße aus. Bei Eintreffen stand ein ehemaliges Stellwerk der Deutschen Bahn in Vollbrand. Entgegen der ersten Meldung war die angrenzende Halle noch nicht vom Feuer betroffen, allerdings drohten die Flammen sich auszuweiten. Um zur BrandbekĂ€mpfung anzugreifen, musste zunĂ€chst der Weg zum GebĂ€ude mit Hilfe einer KettensĂ€ge freigeschnitten werden. Erst dann konnten zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr die Böschung hinauf klettern. Nach erstem Löscherfolg gab es eine DurchzĂŒndung im Keller, wodurch erneut Flammen aus dem GebĂ€ude schlugen. Die EinsatzkrĂ€fte zogen sich aus dem Löschangriff zurĂŒck und bereiteten den Schaumangriff von außen vor. Parallel konnte ĂŒber den Notfallmanager der Deutschen Bahn herausgefunden werden, dass sich im Keller des seit mehreren Jahrzehnten verlassenen GebĂ€udes ein Heizöltank befindet. Dieser wurde mit Schwerschaum geflutet und das Feuer so unter Kontrolle gebracht. Aufgrund der Unfallgefahr und EinsturzgefĂ€hrdung war das Betreten des GebĂ€udes nicht mehr möglich. Menschen befanden sich zu keinem Zeitpunkt in den RĂ€umlichkeiten. Um die Bevölkerung vor der Rauchentwicklung zu warnen, wurden die Apps des Bevölkerungsschutzes ausgelöst. Der Bahnverkehr zwischen Schötmar und Sylbach wurde eingestellt. Schneefall und frostige Temperaturen erschwerten zunehmend den eingesetzten KrĂ€ften die aufwendigen Nachlöscharbeiten. WĂ€hrend des Einsatzes im Industriegebiet Holzhausen wurde der Grundschutz fĂŒr FolgeeinsĂ€tze durch die Löschgruppe Biemsen-Ahmsen sichergestellt. Die rund 80 KrĂ€fte konnten gegen 4.00 Uhr am frĂŒhen Donnerstagmorgen wieder einrĂŒcken. Zur Brandursache und Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand.

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