Feuerwehr

FW-KLE: Vorbeugender Brandschutz: Gemeinde Bedburg-Hau investiert in innovative Sicherheit fĂŒr Feuerwehr und Einsatzfahrzeuge

Veröffentlicht am: 02.02.2026 um 18:18 Uhr | presseportal.de

Bedburg-Hau - BrÀnde in FeuerwehrgerÀtehÀusern sind kein theoretisches Risiko mehr. In den vergangenen Jahren kam es bundesweit immer wieder zu schweren Brandereignissen - hÀufig ausgelöst durch technische Defekte, LadegerÀte, Ladeerhaltung oder Akkus. Die Schadenssummen reichten dabei von mehreren hunderttausend Euro bis hin zu mehr als 20 Millionen Euro. Neben dem materiellen Schaden ist vor allem die EinsatzfÀhigkeit der Feuerwehren massiv gefÀhrdet.

FW-KLE: Vorbeugender Brandschutz: Gemeinde Bedburg-Hau investiert in innovative Sicherheit fĂŒr Feuerwehr und Einsatzfahrzeuge - Bild: presseportal.de
FW-KLE: Vorbeugender Brandschutz: Gemeinde Bedburg-Hau investiert in innovative Sicherheit fĂŒr Feuerwehr und Einsatzfahrzeuge - Bild: presseportal.de

Die Gemeinde Bedburg-Hau setzt deshalb gezielt auf PrÀvention und investiert in die Sicherheit ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Bedburg-Hauer Unternehmen KleSec GmbH wurden alle sieben Feuerwehrstandorte im Gemeindegebiet sowie 20 Einsatzfahrzeuge mit einem modernen Rauchwarnsystem ausgestattet.

Insgesamt wurden 48 Rauchmelder installiert. In den FeuerwehrgerĂ€tehĂ€usern lag der Schwerpunkt bewusst auf den Fahrzeughallen, da dort die Einsatzfahrzeuge dauerhaft an die Stromversorgung angeschlossen sind und regelmĂ€ĂŸig Lade- und Ladeerhaltungsprozesse fĂŒr weitere Technik stattfinden.

Auch die Fahrzeuge selbst wurden gezielt abgesichert. Rauchmelder ĂŒberwachen sowohl die Mannschaftskabinen mit ihren Ladeeinrichtungen fĂŒr FunkgerĂ€te und WĂ€rmebildkameras als auch die GerĂ€terĂ€ume, in denen zahlreiche elektrische Verbraucher betrieben werden. Eingesetzt wird dabei eine besonders zukunftsweisende Technik: Die Rauchmelder sind mit Mobilfunkkarten ausgestattet, sodass die Fahrzeuge auch außerhalb der GerĂ€tehĂ€user, etwa bei EinsĂ€tzen oder auf AbstellflĂ€chen, eigenstĂ€ndig Alarm auslösen können. Zugleich ist das System modular aufgebaut und kann bei Bedarf jederzeit erweitert oder an neue technische Anforderungen angepasst werden.

Ein weiterer entscheidender Vorteil: Bei einem ausgelösten Rauchmelder werden automatisch die Feuerwehrangehörigen selbst alarmiert. So ist ein sofortiges Eingreifen möglich, um EntstehungsbrĂ€nde frĂŒhzeitig zu bekĂ€mpfen und grĂ¶ĂŸere SchĂ€den zu verhindern oder deutlich zu reduzieren.

BĂŒrgermeister Stephan Reinders betont, dass die Schadenssummen bei BrĂ€nden in FeuerwehrgerĂ€tehĂ€usern eindrĂŒcklich zeigen, wie wichtig vorbeugender Brandschutz ist. "Mit dieser Investition schĂŒtzen wir nicht nur unsere Einsatzfahrzeuge, sondern sichern auch dauerhaft die EinsatzfĂ€higkeit der Feuerwehr fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unserer Gemeinde", so Reinders.

Feuerwehrleiter Klaus Elsmann hebt insbesondere die enge Abstimmung mit den EinsatzkrĂ€ften hervor. "Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehrangehörigen. Ihre Erfahrungen aus dem Einsatzalltag sind direkt in die Planung eingeflossen. Das System ist praxisnah, zuverlĂ€ssig und ein wichtiger Schritt fĂŒr unsere eigene Sicherheit", erklĂ€rt Elsmann.

Mit diesem Projekt positionieren sich die Gemeinde Bedburg-Hau und die Freiwillige Feuerwehr als innovativ, zukunftsorientiert und verantwortungsbewusst im Umgang mit den wachsenden technischen Anforderungen und Risiken moderner Feuerwehrarbeit.

RĂŒckfragen bitte an:

Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau
Pressesprecher
Michael Hendricks
Telefon: 02821 / 7 38 92 97
Telefax: 02821 / 7 38 92 98
E-Mail: michael.hendricks@feuerwehr-bedburg-hau.nrw
https://feuerwehr-bedburg-hau.nrw

Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5ebe32

de | polizeimeldungen | 68545022 |