Kriminalität, Polizei

Behördenschwerpunkt der Polizei Paderborn für das Jahr 2026: Wir sind da - mit Sicherheit in der Paderborner Innenstadt

30.12.2025 - 15:18:35

Paderborn - Behördenschwerpunkt der Polizei Paderborn für das Jahr 2026: "Wir sind da - mit Sicherheit in der Paderborner Innenstadt"

(CK) - Um die Sicherheit in der Paderborner Innenstadt weiter zu verbessern, hat die Kreispolizeibehörde Paderborn in ihrem Sicherheitsprogramm für das Jahr 2026 einen neuen Behördenschwerpunkt festgesetzt.

Die neue Zielsetzung "Sichere Innenstadt" löst den bisherigen Behördenschwerpunkt "#LEBEN - Reduzierung der Anzahl verunglückter Rad-, Pedelec- und Scooter-Fahrenden" ab. Dieser wird innerhalb der Fachstrategie Verkehr weiterhin priorisiert bearbeitet. Ziel der polizeilichen Arbeit ist nach wie vor eine bürgernahe Polizei, die als Garant für die Sicherheit der Menschen im Kreis Paderborn steht.

Ordnungsstörungen und Straftaten - insbesondere Gewalt-, Betäubungsmittel- und Eigentumsdelikte sollen reduziert bzw. verhindert und das Dunkelfeld aufgehellt werden. Kriminelle Strukturen sollen durch sichtbare Präsenz und gezielte Schwerpunkteinsätze mit starken Kräften zerschlagen werden. Täter sollen keine Tatgelegenheiten mehr finden - mit dem Ergebnis, dass eine kriminelle Szene hier nicht Fuß fassen kann und Kriminalitätsbrennpunkte verhindert werden.

Das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Paderborner Innenstadt soll weiter erhöht werden. Taten wie der im Frühjahr 2024 erfolgte Angriff auf einen 30-jährigen Mann, der so schwer verletzt wurde, dass er an seinen Verletzungen verstarb, beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl erheblich und beunruhigen die Bevölkerung. Unsichere Orte und Deliktsschwerpunkte können weder in der Kernstadt Paderborn noch sonst im Kreis geduldet werden. Landrat Christoph Rüther als Leiter der Kreispolizeibehörde Paderborn, verstärkte daher noch einmal, dass er keine rechtsfreien Räume in Paderborn duldet. Rüther: "Die Menschen sollen sich sicher fühlen - zu jeder Zeit und an jedem Ort."

Vor dem Hintergrund einer anhaltend hohen Kriminalitätsbelastung im Bereich der Innenstadt Paderborns hat die Kreispolizeibehörde schon in den vergangenen Jahren die Situation mit abgestimmten Einsatzkonzepten, die insbesondere auf Präsenz und Schwerpunktkontrollen setzen, besonders ins Auge gefasst. Auch kümmerte sich eine Ermittlungsgruppe der Paderborner Kriminalpolizei um sämtliche Gewaltstraftaten von Tätergruppen im Innenstadtbereich. Die polizeilichen Einsatzkonzepte, die insbesondere auf Präsenz und Schwerpunktkontrollen setzen, wurden um die Strategische Fahndung ergänzt. Es wurden alle rechtlich möglichen Maßnahmen ausgeschöpft, um niederschwellig und konsequent gegen Störer vor-zugehen. Die von Landrat Rüther wiederholt angeordnete strategische Fahndung für die Innenstadt von Paderborn führte beispielsweise zu spürbaren Verdrängungseffekten und Störungen krimineller Gruppierungen. Weiterhin wurde in Paderborn eine Ermittlungskommission "Marienstraße" eingerichtet, die sich auf Gewaltstraftaten in der Paderborner Innenstadt konzentrierte und einen täterorientierten Ermittlungsansatz verfolgte.

In den vergangenen Monaten des Jahres 2025 hat die Polizei ihre Einsatzdichte und -intensität konstant hochgehalten und beachtliche Erfolge erzielt (Stand 01.12.2025):

Insgesamt 3.498 Personen wurden kontrolliert, 577 Platzverweise wurden ausgesprochen und 152 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Die Zuständigkeit für Ermittlungstätigkeiten der EK "Marienstraße" wurde ausgeweitet auf das gesamte Gebiet im Inneren Ring und unter dem Namen EK "Fokus" weitergeführt.

Behördenleiter und Landrat Christoph Rüther erklärt: "Mein Einsatz für mehr Sicherheit in Paderborn bleibt auch im Jahr 2026 unvermindert. Die Fokussierung auf das Thema Sichere Innenstadt als Behördenschwerpunkt macht deutlich, wie entschlossen wir daran arbeiten, die Lage im Stadtzent-rum - insbesondere rund um die Marienstraße und das Westerntor - nachhaltig zu verbessern. Alle Menschen, die sich im Herzen Paderborns aufhalten, sollen sich zu jeder Zeit sicher fühlen können. Um diese Verantwortung weiterhin erfolgreich wahrzunehmen, wollen wir bestehende Maßnahmen verstärken und gemeinsam mit allen beteiligten Partnerinnen und Partnern neue Ansätze entwickeln."

Die Abteilungsleiterin Polizei, Leitende Polizeidirektorin Margit Picker, ergänzt: "Für uns steht die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle. Die Entwicklungen in der Paderborner Innenstadt beobachten wir sehr aufmerksam, und den Behördenschwerpunkt bearbeiten alle Kräfte in Kooperation mit unseren Ordnungspartnern gemeinsam - für größtmögliche Polizeipräsenz und zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens.

Wir sind stolz auf unsere bereits erzielten Erfolge und möchten, dass sich die Menschen in der Paderborner Innenstadt jederzeit sicher fühlen.

Unser Ziel ist es, die Innenstadt als einen Ort zu gestalten, an dem sich alle Menschen geschützt und willkommen fühlen. Paderborn ist und bleibt sicher!"

Sichtbare polizeiliche Präsenz und konsequentes Einschreiten bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten in der Paderborner Innenstadt bleiben ein Schwerpunkt der Arbeit der Kreispolizeibehörde.

Polizeibeamtinnen und -beamte, ob in Uniform oder in Zivil, sind fortwährend aktiv, um Ordnungsstörungen sowie Straftaten zu erkennen und die Täter dingfest zu machen.

Unser Ziel sind weniger Ordnungsstörungen und Straftaten, um die objektive und subjektive Sicherheit in der Innenstadt zu stärken.

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