Veröffentlicht: 13.07.2026 um 09:37 Uhr,
presseportal.de
Dortmund - Am 12. Juli kontrollierten Bundespolizisten einen Mann im Dortmunder Hauptbahnhof. Neben Drogen und einem Einhandmesser fanden die Beamten einen selbstgebauten TotschlĂ€ger. Gegen 15:10 Uhr stellten die Beamten den 50-JĂ€hrigen fest. Auf die Frage, ob er verbotene GegenstĂ€nde oder Waffen bei sich trage, antwortete der in Dormagen wohnende Mann verneinend, versuchte jedoch, etwas in seiner Hosentasche vor den Beamten zu verstecken. Der Aufforderung, die Taschen zu entleeren, kam der deutsche StaatsbĂŒrger nur zögerlich nach. Den Grund dafĂŒr stellten die Uniformierten bei der anschlieĂenden Durchsuchung schnell fest. Die Polizisten fanden neben einem Cuttermesser auch BetĂ€ubungsmittel und einen selbstgebauten TotschlĂ€ger. Dabei handelt es sich um eine Schlagwaffe, die aus einem flexiblen Verbindungsteil (zum Beispiel einem Lederband, einem Draht oder einer Kette) und einem beschwerten Schlagkörper besteht. Die aufgefundenen GegenstĂ€nde wurden umgehend beschlagnahmt. Nach erfolgter Belehrung machte der Deutsche von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und Ă€uĂerte sich nicht. Da seine IdentitĂ€t zweifelsfrei feststand, entlieĂen die Polizisten den Beschuldigten vor Ort. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen VerstoĂes gegen das Waffen- und BetĂ€ubungsmittelgesetz ein.