BPOL NRW: In S-Bahn geprahlt - Bundespolizei stellt Jugendliche mit 1.200 Euro Falschgeld fest
28.02.2025 - 10:00:52Gegen 18:10 Uhr bestreiften zivile EinsatzkrĂ€fte der Bundespolizei die S4 (Unna- Dortmund-LĂŒtgendortmund). WĂ€hrenddessen wurden sie auf eine siebenköpfige Gruppe aufmerksam, welche sich lautstark darĂŒber unterhielten, dass sie zuvor erfolgreich Falschgeld in Umlauf gebracht hĂ€tte. Betroffen sollen mehrere GeschĂ€fte der Unneraner Innenstadt gewesen sein. Einige von ihnen hielten mehrere BĂŒndel Geldscheine in den HĂ€nden. Daraufhin wiesen sich die zivilen KrĂ€fte am Haltepunkt Unna-West als Polizeibeamte aus. Alle Beteiligten fĂŒhrten mehrere Geldscheine, teilweise sogar GeldbĂŒndel, mit sich.
Bei einer Durchsuchung stellten die EinsatzkrĂ€fte fest, dass sich in der Pullover-Innentasche eines Deutschen (16) aus Unna ein Einhandmesser befand. Dabei handelt es sich um ein Messer, welches mittels einer, an der Klinge angebrachten Ăffnungshilfe einhĂ€ndig geöffnet und je nach Verschlussmechanismus auch wieder einhĂ€ndig geschlossen werden kann. Ein 15-JĂ€hriger fĂŒhrte zwei VerschlusstĂŒtchen Marihuana mit sich. Der Oberhausener entgegnete den Polizisten aggressiv und sehr sprunghaft. Der serbische StaatsbĂŒrger ballte immer wieder seine FĂ€uste und zeigte unkontrollierte WutausbrĂŒche. Zwei Jugendliche (15, 17) beteiligten sich an diesem angriffslustigen Verhalten und wurden ebenfalls mit Handfesseln fixiert.
Aufgrund teils fehlender Ausweisdokumente war die IdentitĂ€tsfeststellung der Betroffenen vor Ort nicht möglich, weshalb die MinderjĂ€hrigen mit weiteren UnterstĂŒtzungskrĂ€ften zur Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof gebracht wurden. Mit Hilfe eines Fingerabdruckscans konnten die IdentitĂ€ten der Betroffenen (14, 15, 15, 15, 16, 17, 17) festgestellt werden. Einer der Jugendlichen (15) Ă€uĂerte gegenĂŒber den Polizisten, dass sie die Geldscheine im Internet erworben haben. Die Gruppe soll neben einer Pizzeria, mehrerer Kioske und eine Lotterie aufgesucht und dort wissentlich mit dem Falschgeld bezahlt haben.
Die EinsatzkrÀfte informierten die Erziehungsberechtigten der deutschen (14, 15, 16), serbischen (15, 17), syrischen (17) und irakischen (15) Staatsangehörigen. Zwei der Jungen (14, 17) konnten ihren Heimweg selbststÀndig antreten, die anderen Beteiligten wurden von den Eltern abgeholt.
Insgesamt beschlagnahmten die Beamten 45 gefĂ€lschte Geldscheine im Wert von 1.200,- Euro sowie Bargeld in Höhe von 145,74 Euro, welches sich aus dem Wechsel des Falschgeldes ergab. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs und GeldwĂ€sche gegen die Jugendlichen aus Fröndenberg (17), Oberhausen (15), Kamen (14), Unna (15, 16, 17), Werl (15) ein. Das Messer und die pflanzlichen Drogen wurden sichergestellt. Der 16-JĂ€hrige muss sich zudem wegen des VerstoĂes gegen das Waffengesetz und der 15-JĂ€hrige wegen des VerstoĂes gegen das Konsumcannabisgesetz verantworten.
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