BPOLI MD: Zwei herrenlose RucksĂ€cke sorgen innerhalb kĂŒrzester Zeit fĂŒr zwei PolizeieinsĂ€tze
14.11.2023 - 15:19:34Im ersten Fall erhielt die Bundespolizei gegen 21:35 Uhr fernmĂŒndlich die Meldung von der Notfallleitstelle der Bahn, dass sich auf der Zugstrecke von Magdeburg nach Halle/Saale ein herrenloser Rucksack in einer Sitzecke befindet. Um 21:41 Uhr kam der Regionalexpress im besagten Hauptbahnhof auf Gleis 12 an. Die Zugbegleiterin gab an, dass wĂ€hrend der Fahrt mehrere Durchsagen im Zug nach dem Besitzer erfolgten. Dies blieb jedoch ohne Erfolg. Eine Streife der Bundespolizei nahm den Rucksack in Augenschein, stufte diesen aufgrund der Verschlossenheit als nicht zuzuordnenden Gegenstand ein und leitete polizeiliche FolgemaĂnahmen ein. Folglich wurden der betroffene Zug, die Bahnsteige sowie Gleise 12 und 13 gerĂ€umt und gesperrt. Die angeforderten SpezialkrĂ€fte aus Leipzig erreichten 22:25 Uhr den Einsatzort und begannen mit der Untersuchung des Gegenstandes. Nach abschlieĂender Beurteilung und Auswertung der Röntgenbilder wurde der Rucksack als ungefĂ€hrlich eingestuft und somit die Aufhebung der Sperrungen um 22:49 Uhr veranlasst. Im Rucksack befanden sich neben persönlichen GegenstĂ€nden auch ein polnischer Reisepass, der auf einen 33-jĂ€hrigen Mann ausgestellt war.
Genau 15 Minuten spĂ€ter, um 23:04 Uhr, meldeten Sicherheitsmitarbei-ter der Bahn, dass sich auf Bahnsteig 5 ein weiterer herrenloser Rucksack befindet, welcher nicht einsehbar ist und keiner Person im nĂ€heren Umfeld zuzuordnen ist. Eine sofort alarmierte Streife begab sich zum Einsatzort. Lautsprecherdurchsagen verliefen auch hier negativ. Um 23:24 Uhr wurde der Rucksack als nicht zuzuordnender Gegenstand eingestuft und selbige MaĂnahmen wie oben beschrieben eingeleitet. Die EntschĂ€rfer begannen 23:26 Uhr mit der ĂberprĂŒfung des GepĂ€ckstĂŒcks und konnten dieses kurze Zeit spĂ€ter ebenfalls als ungefĂ€hrlich einstufen. Die Bundespolizisten hoben um 23:29 Uhr alle eingeleiteten MaĂnahmen auf. Ein Hinweis auf den EigentĂŒmer konnten sie in diesem Fall nicht feststellen. und ĂŒbergaben den Rucksack kurze Zeit spĂ€ter dem FundbĂŒro der Deutschen Bahn.
Da es immer wieder zu derartig gelagerten Sachverhalten kommt, ap- pelliert die Bundespolizei erneut an alle FahrgĂ€ste, das eigene ReisegepĂ€ck stĂ€ndig im Blick zu behalten, bei sich zu fĂŒhren und ganz besonders darauf zu achten. Neben einem möglichen GepĂ€ckdiebstahl kann es sonst, wie in den beiden aktuellen FĂ€llen beschrieben, zu PolizeieinsĂ€tzen unter finanzieller Regressnahme des Verursachers kommen.
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