Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: 874 Tage ins GefĂ€ngnis / Bundespolizei verhaftet Polen nahe Weyarn

22.03.2024 - 12:37:26

Weyarn (A8) / Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Donnerstagnachmittag (21. MĂ€rz) einen polnischen Pkw-Fahrer in die Justizvollzugsanstalt MĂŒnchen-Stadelheim eingeliefert. Dem Mann steht ein 874-tĂ€giger GefĂ€ngnisaufenthalt bevor. Er war zuvor an der A8 am Autobahnparkplatz Seehamer See Ost festgenommen worden.

Im Rahmen einer Fahndungskontrolle ĂŒberprĂŒften die Rosenheimer Bundespolizisten die Personalien des 32-JĂ€hrigen, der in Richtung MĂŒnchen unterwegs war. Dabei fanden die Beamten heraus, dass der Pole in der Vergangenheit mit dem Gesetz gehörig in Konflikt geraten war: Wegen gemeinschaftlichen erpresserischen Menschenraubs in Tateinheit mit besonders schwerem Raub, besonders schwerer rĂ€uberischer Erpressung und gefĂ€hrlicher Körperverletzung hatte ihn das Landgericht Hildesheim im Jahr 2014 zu einer Freiheitsstrafe von fĂŒnf Jahren und drei Monaten verurteilt. Nachdem er mehr als die HĂ€lfte der Haft "abgesessen" hatte, konnte er den Strafvollzug vorzeitig verlassen, musste aber, so die Auflage, aus Deutschland ausreisen. Dabei war ihm deutlich gemacht worden, dass der Rest der ursprĂŒnglich festgesetzten Strafe fĂ€llig wĂŒrde, wenn er in die Bundesrepublik zurĂŒckkĂ€me.

Offenbar spielte diese Belehrung fĂŒr ihn keine Rolle mehr, denn am Donnerstagnachmittag reiste er, wie nachvollzogen werden konnte, ĂŒber die Inntalautobahn ein. Die Fahnder der Bundespolizei brachten ihn dem Haftbefehl der Hildesheimer Justiz entsprechend ins GefĂ€ngnis nach MĂŒnchen-Stadelheim. Dort wird er zum VerbĂŒĂŸen seiner Restfreiheitsstrafe 874 Tage lang bleiben mĂŒssen.

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