Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei bringt gesuchte MĂ€nner hinter Gitter / RumĂ€ne, Italiener und Serbe mĂŒssen ins GefĂ€ngnis
23.02.2026 - 17:59:49 | presseportal.de
Im Rahmen der Grenzkontrollen trafen die Bundespolizisten an der A93 nahe Kiefersfelden auf einen RumĂ€nen, der mit einem slowakischen Reisebus in Richtung Rosenheim unterwegs war. Wie sich bei der ĂberprĂŒfung seiner Personalien herausstellte, war der Businsasse im Jahr 2021 vom Landgericht Siegen wegen Vergewaltigung zu einer vierjĂ€hrigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Haftbefehl hat er, nachdem er sich offenbar der Strafvollstreckung entzogen hatte, noch 191 Tage in Haft zu verbĂŒĂen. Der 43-JĂ€hrige wurde am Montagvormittag in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.
Am Rosenheimer Bahnhof nahmen die Beamten einen 36-jĂ€hrigen Mann fest. Dieser gab zunĂ€chst vor, seine Papiere verloren zu haben und nur noch ĂŒber ein Handy-Foto von seinem slowenischen Ausweis zu verfĂŒgen. Die Bundespolizisten erkannten schon anhand des vorgezeigten Bilds, dass es sich bei dem fotografierten Dokument um eine FĂ€lschung handelt. Bei der anschlieĂenden Durchsuchung des GepĂ€cks fanden die Beamten die FĂ€lschung. Mithilfe der FingerabdrĂŒcke konnten die Bundespolizisten die tatsĂ€chliche IdentitĂ€t des mutmaĂlichen UrkundenfĂ€lschers herausfinden. Dabei wurde auch klar, weshalb der Mann wohl kein Interesse hatte, sich mit seinen richtigen Personalien auszuweisen. Gegen den Serben lag wegen des Vorwurfs der illegalen Einreise ein Untersuchungshaftbefehl der Traunsteiner Staatsanwaltschaft vor. AuĂerdem hatte die Staatsanwaltschaft NĂŒrnberg-FĂŒrth angeordnet, dass ihm ein Haftbefehl zu eröffnen sei. Demnach muss er wegen UrkundenfĂ€lschung eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.300 Euro einschlieĂlich Verfahrenskosten zahlen. Auch die Staatsanwaltschaft in Leipzig hat wegen eines laufenden Ermittlungsverfahrens wegen Betrugs Interesse an der Erreichbarkeit des Serben. Dessen Aufenthalt dĂŒrfte fĂŒr die nĂ€chste Zeit geklĂ€rt sein. Nachdem er von der Rosenheimer Bundespolizei wegen des offenkundigen Urkundendelikts angezeigt worden war, wurde der Mann auf richterliche Anordnung in die Traunsteiner Haftanstalt eingeliefert.
Ins GefĂ€ngnis nach Bernau brachten die Bundespolizisten einen Italiener, der von Ăsterreich kommend mit dem Zug in Richtung MĂŒnchen unterwegs war. Bei der ĂberprĂŒfung seiner Personalien kam mithilfe des Polizeicomputers ans Licht, dass er Justizschulden in Höhe von 6.000 Euro hat. Diesen Betrag hatte das Amtsgericht Sonthofen gegen ihn als Geldstrafe wegen Beleidigung festgesetzt. Mangels finanzieller Möglichkeiten kam die ersatzweise angeordnete Freiheitsstrafe von 50 Tagen zum Tragen. Die Bundespolizei beendete die Zugreise des 44-JĂ€hrigen am Rosenheimer Bahnhof.
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sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
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sowie unter www.x.com/bpol_by .
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