Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei entlarvt FĂ€lschungen bei Grenzkontrollen / Mehrere UrkundenfĂ€lschungen an deutsch-österreichischer Grenze aufgedeckt

13.05.2024 - 13:36:05

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim - Die Bundespolizei in Rosenheim ist ĂŒber das Wochenende (11./12. Mai) mit mehreren UrkundenfĂ€lschungen befasst gewesen. Gleich fĂŒnf MĂ€nner haben versucht, sich die Einreise in die Bundesrepublik mit gefĂ€lschten Papieren zu erschwindeln, um sich dann illegal im Land aufzuhalten. Sie alle mĂŒssen mit einem Strafverfahren rechnen. Vier von ihnen hatten Deutschland unmittelbar nach ihrer vorlĂ€ufigen Festnahme an der A93 bei Kiefersfelden bereits wieder zu verlassen.

Am Samstag fand sich ein Georgier, der mit einem Bus von Florenz in Richtung Berlin unterwegs war, nach der grenzpolizeilichen Unterbrechung seiner Reise zunĂ€chst bei der Rosenheimer Bundespolizei und einige Stunden spĂ€ter in der georgischen Hauptstadt Tiflis wieder. Die Kontrollbeamten stellten bei der ÜberprĂŒfung seiner Papiere an der Inntalautobahn fest, dass es sich sowohl beim ausgehĂ€ndigten litauischen Ausweis als auch beim mitgefĂŒhrten litauischen FĂŒhrerschein um FĂ€lschungen handelte. Der 35-JĂ€hrige wurde wegen UrkundenfĂ€lschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Außerdem wurde ihm die Einreise verweigert. Die Beamten brachten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Flughafen nach MĂŒnchen. Von dort aus musste er mittels Flugzeug nach Georgien zurĂŒck.

Auch einem syrischen Staatsangehörigen sprach die Rosenheimer Bundespolizei die Einreiseverweigerung aus. Der 22-JĂ€hrige wurde an der A93 in einem italienischen Reisebus kontrolliert. Er zeigte den Beamten einen französischen Ausweis vor. Diese Urkunde erwies sich jedoch als FĂ€lschung. Dementsprechend wurde der junge Mann angezeigt und wenig spĂ€ter nach Österreich zurĂŒckgewiesen. Seinen Landsmann, der ebenfalls mit dem Reisebus von Italien nach Deutschland fuhr, leiteten die Bundespolizisten einer MĂŒnchner Aufnahmestelle fĂŒr FlĂŒchtlinge zu. Nach seiner Einreisekontrolle auf Höhe Kiefersfelden hatte er um Schutz in Deutschland nachgesucht. Gleichwohl wurde der 32-JĂ€hrige vor seiner Weiterleitung wegen versuchter illegaler Einreise und UrkundenfĂ€lschung angezeigt. Er hatte sich mit einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung ausgewiesen, die als "glatte FĂ€lschung" entlarvt werden konnte.

Zwei Georgier, die in einem Transporter mit österreichischen Kennzeichen unterwegs waren, versuchten vergeblich, die Kontrollbeamten an der Tank- und Rastanlage Inntal Ost mit gefĂ€lschten slowakischen IdentitĂ€tskarten hinters Licht zu fĂŒhren. Der Schwindel flog auf und die beiden 33-JĂ€hrigen wurden von der Bundespolizei festgenommen. Eigenen Angaben zufolge hatten sich die MĂ€nner die zwei Urkunden in Polen fĂŒr je 500 Euro beschafft. Ihre Absicht sei es gewesen, mithilfe der FĂ€lschungen durch Europa zu reisen und Arbeit zu finden. Mit jeweils einer Strafanzeige im GepĂ€ck mussten sie das Land nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen.

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Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
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