Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei lĂ€sst sich von FĂ€lschungen nicht tĂ€uschen / Drei MĂ€nner der UrkundenfĂ€lschung beschuldigt - ZurĂŒckweisung folgt
21.08.2025 - 15:14:14In den frĂŒhen Morgenstunden kontrollierten Bundespolizisten auf der Autobahn die Insassen eines Pkws. Der ukrainische Fahrzeuglenker hatte einen gĂŒltigen Reisepass und Aufenthaltstitel fĂŒr Deutschland. Zwei 23-JĂ€hrige zeigten ihre rumĂ€nischen IdentitĂ€tskarten, ein 24-JĂ€hriger seinen litauischen Ausweis. Beim ĂberprĂŒfen der Personalien stellte sich heraus, dass ein rumĂ€nischer Ausweis zur Fahndung ausgeschrieben war - er war gefĂ€lscht. Bei genauerer Betrachtung wiesen auch die anderen IdentitĂ€tskarten Manipulationen auf. Nur die Dokumente des Ukrainers waren echt. Die daraufhin erfolgte Durchsuchung brachte noch einen totalgefĂ€lschten rumĂ€nischen und einen litauischen FĂŒhrerschein zu Tage.
Alle vier MĂ€nner wurden zur Dienststelle nach Rosenheim gebracht. Hier stellte sich heraus, dass es sich bei den drei Mitfahrern um kasachische Staatsangehörige handelt, die sich wohl schon lĂ€nger in Deutschland aufgehalten hatten. Die Kasachen wurden wegen UrkundenfĂ€lschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Nachdem der Richter am Amtsgericht Rosenheim die ZurĂŒckweisungshaft fĂŒr alle drei anordnete, brachte die Bundespolizei das Trio nach MĂŒnchen in die Hafteinrichtung. Von dort werden die jungen MĂ€nner per Flugzeug nach Kasachstan zurĂŒckgewiesen. Der Fahrer des Pkws durfte seine Fahrt zum Wohnort fortsetzen. Er konnte glaubhaft versichern, von den kriminellen Handlungen keine Ahnung gehabt zu haben.
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