Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei verhaftet gesuchte Österreicher / Österreichische Staatsangehörige nach Grenzkontrollen ins Gefängnis gebracht

12.01.2026 - 15:02:41 | presseportal.de

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim - Die Bundespolizei hat von Sonntag auf Montag (11./12. Januar) kurz nacheinander zwei österreichische Staatsangehörige an der A93 auf Höhe Kiefersfelden festgenommen. Gegen beide lagen gleich mehrere Strafbefehle vor. Sowohl die Frau als auch der Mann wurden ins Gefängnis gebracht - die 32-Jährige für die Dauer von rund drei Monaten, der 37-Jährige für die Dauer von über siebeneinhalb Monaten.

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei verhaftet gesuchte Österreicher / Österreichische Staatsangehörige nach Grenzkontrollen ins Gefängnis gebracht - Foto: presseportal.de

Gegen den Österreicher hatte laut Polizeicomputer das Amtsgericht Warendorf (Regierungsbezirk Münster) in den Jahren 2022 und 2023 unter anderem wegen Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Leistungserschleichung vier Strafbefehle erlassen. Der Insasse eines Reisebusses mit österreichischen Kennzeichen hatte Geldstrafen von zusammengerechnet 5.800 Euro zu zahlen. Da er nach seiner Festnahme an der Inntalautobahn nicht in der Lage war, den geforderten Betrag zu entrichten, kamen für ihn die ersatzweise festgesetzten Freiheitsstrafen in Betracht. Die Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau, wo er seinen insgesamt 234-tägigen Haftaufenthalt antreten musste.

Ins Gefängnis nach München-Stadelheim wurde die Insassin eines in der Slowakei zugelassenen Fernreisebusses von der Bundespolizei eingeliefert. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass sowohl das Amtsgericht in Ulm als auch das Amtsgericht in Traunstein gegen sie jeweils einen Strafbefehl wegen Körperverletzung erlassen hatte. Die festgesetzten Geldstrafen beliefen sich auf 2.950 Euro beziehungsweise 900 Euro. Mangels finanzieller Möglichkeiten blieb der Österreicherin nichts anderes übrig, als sich mit der 89-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe "anzufreunden".

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell

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