Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei vollstreckt mehrere Haftbefehle bei Grenzkontrollen / Zwei MĂ€nner landen im GefĂ€ngnis, in zwei FĂ€llen helfen Angehörige aus
19.08.2025 - 15:10:12In der Kontrollstelle auf der A93 ĂŒberprĂŒften Beamte der Bundespolizei bei der Einreise einen 56-jĂ€hrigen Pkw-Fahrer. Gegen den österreichischen Staatsangehörigen lag ein Haftbefehl vor. Das Amtsgericht Rosenheim hatte den Mann 2021 wegen Insolvenzverschleppung schuldig gesprochen und eine Geldstrafe im vierstelligen Bereich verhĂ€ngt. Da er diese vor Ort nicht zahlen konnte, musste er die ersatzweise angeordnete Freiheitsstrafe antreten und verbringt die nĂ€chsten dreieinhalb Monate in der Justizvollzugsanstalt Traunstein.
Einen deutschen IntensivtĂ€ter hatten die Bundespolizisten in einem Fernreisebus kontrolliert und festgenommen. Die Liste der Vorstrafen ist lang. Aktuell hatte der 41-JĂ€hrige offene Justizschulden von etwa 4.600 Euro, die sich aus Verurteilungen aus dem Vorjahr wegen Betrugs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zusammensetzten. Des Weiteren waren noch Restfreiheitsstrafen aus den Jahren 2018 und 2020 zu verbĂŒĂen. Das Amtsgericht Kassel hatte den Deutschen damals wegen Diebstahls mit Waffen und wegen Diebstahls zu mehrjĂ€hrigen Haftstrafen verurteilt, die nicht durch eine Geldzahlung zu ersetzen waren. Da er die Geldstrafen aus 2024 nicht zahlen konnte, kamen die Ersatzfreiheitsstrafen zur Resthaft hinzu. Somit wird der Festgenommene die nĂ€chsten zwei Jahre und neun Monate im GefĂ€ngnis verbringen.
Zwei anderen Reisenden hingegen blieb der Freiheitsentzug erspart. Bei der ĂberprĂŒfung der Personalien eines Slowaken stellten die Kontrollbeamten einen Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr fest. Geldstrafe zuzĂŒglich Verfahrenskosten von knapp 1.600 Euro konnte der Insasse eines Pkws dank seines mitreisenden Bruders begleichen. Beide setzten daraufhin ihre Reise fort. Ein 32-jĂ€hriger RumĂ€ne hatte sich wegen rĂ€uberischen Diebstahls zu verantworten. Seine Frau ersparte ihm die Haftstrafe und bezahlte die geforderten rund 900 Euro auf einer Polizeidienststelle in MĂŒnchen.
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sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
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und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
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