Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr / Ca. 10.000 Euro Sachschaden
19.04.2024 - 08:31:11Gegen 15:30 Uhr fĂŒhrte ein 27-jĂ€hriger Deutscher Bauarbeiten mit einem Bagger in der NĂ€he des BahnĂŒbergangs der Ausfahrgleise des Rangierbahnhofs MĂŒnchen Nord aus. Als ein GĂŒterzug (Zuglauf Halle - MĂŒnchen - Kufstein) mit circa 60 Km/h ein Ausfahrgleis in Fahrtrichtung Osten befuhr, schwenkte der Baggerfahrer, ohne dass er die Zugfahrt wahrnahm, den Schwenkarm in den Regellichtraum der Lokomotive. Der LokfĂŒhrer bemerkte dies circa 50 Meter vor der Gefahrenstelle und leitete eine Schnellbremsung ein. Diese konnte ein seitliches, leichtes Touchieren von Lokomotive und Schwenkarm nicht mehr verhindern.
FĂŒr die Sicherung an der Baustelle, und damit VerstĂ€ndigung mit dem Baggerfahrer bei ankommenden ZĂŒgen, war ein 25-jĂ€hriger Deutscher zustĂ€ndig. Nach ersten vorlĂ€ufigen Ermittlungen setzte er den Baggerfahrer nicht darĂŒber in Kenntnis, dass sich ein Zug nĂ€herte. Ein dritter Arbeiter, ein 42-jĂ€hriger Deutscher, half dem Baggerfahrer bei den durchzufĂŒhrenden Bauarbeiten; er erlitt einen Schock. An der Lokomotive entstand leichter Schaden, der sich nach ersten EinschĂ€tzungen auf eine Höhe von circa 10.000 Euro belĂ€uft. Auswirkungen im Bahnverkehr hatte der Vorfall nicht. Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen hat Ermittlungen wegen eines gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
Die anhÀngenden Bilder der Arbeiten und Lokomotive sowie das Symbolbild können zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
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