Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr / Rollstuhl rollt ins Gleis
19.01.2025 - 10:10:50 | presseportal.de
MĂŒnchen - Am Freitag, den 17. Januar 2025 kam es am S-Bahnhof MĂŒnchen-Laim zu einem gefĂ€hrlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Eine bislang unbekannte mĂ€nnliche Person stellte seinen Rollstuhl am Bahnsteig Gleis 3 ab und entfernte sich. Kurz darauf fuhr eine S-Bahn der Linie S-3 in den Haltepunkt ein. Gegen 13.15 Uhr stellte ein Unbekannter einen Rollstuhl auf dem Bahnsteig des Haltepunktes MĂŒnchen Laim ab, ohne die Feststellbremse zu betĂ€tigen. Unmittelbar vor der Einfahrt machte sich der Rollstuhl selbststĂ€ndig, rollte unkontrolliert in Richtung Bahnsteigkante und stĂŒrzte auf Gleis 3. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung konnte der TriebfahrzeugfĂŒhrer der einfahrenden S-Bahn den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Die S-Bahn ĂŒberrollte den Rollstuhl und kam im Bereich der Haltestelle zum Stehen. Keiner der in der S-Bahn befindlichen FahrgĂ€ste wurde durch die Schnellbremsung oder den Unfall verletzt. Der TriebfahrzeugfĂŒhrer musste nicht abgelöst werden. Der Zug wies im Frontbereich LackschĂ€den auf, war aber weiterhin fahrbereit. Nach dem Vorfall fuhr die S-Bahn planmĂ€Ăig bis zum Ostbahnhof und wurde dort aus dem planmĂ€Ăigen Betrieb genommen. Zur Instandsetzung wurde der Zug in das Bahnbetriebswerk MĂŒnchen-Steinhausen ĂŒberfĂŒhrt. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschĂ€tzt. Der Vorfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Insgesamt 11 ZĂŒge hatten eine VerspĂ€tung von insgesamt 249 Minuten, zudem kam es zu 11 TeilausfĂ€llen. Der Besitzer des Rollstuhls entfernte sich nach dem Vorfall in unbekannte Richtung. Nach Bergung des Rollstuhls aus dem Gleisbereich wurde dieser der DB-Fundstelle im Hauptbahnhof MĂŒnchen ĂŒbergeben.
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr / Rollstuhl rollt ins Gleis - Foto: presseportal.de
Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im gröĂten deutschen S-Bahnnetz mit ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen gehören drei der vier gröĂten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der DenisstraĂe 1, rund 500m fuĂlĂ€ufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es DienstrĂ€ume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 0 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
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