Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€lschter norwegischer und belgischer Ausweis / Bundespolizei verweigert syrischen Busreisenden die Einreise
17.05.2024 - 13:24:20Am Montagmorgen kontrollierten Lindauer Bundespolizisten am GrenzĂŒbergang Hörbranz (BAB 96) zwei syrische Insassen eines Fernreisebusses mit dem Routing Barcelona-MĂŒnchen. Der 20-JĂ€hrige legte den Beamten zur ĂberprĂŒfung einen norwegischen Ausweis vor, den die Beamten jedoch als FĂ€lschung entlarvten. Der 26-JĂ€hrige wies sich mit einer belgischen IdentitĂ€tskarte aus. Aber auch dieses Dokument hielt den prĂŒfenden Blicken der Polizisten nicht stand. Der Ausweis war ebenso gefĂ€lscht.
Bei der anschlieĂenden Durchsuchung fanden die Beamten die echten syrischen Papiere der MĂ€nner. Die beiden Migranten hatten eigenen Angaben zufolge jeweils mehrere tausend Euro fĂŒr die Organisation der unerlaubten Reise sowie die FĂ€lschungen an bisher Unbekannte gezahlt, um nach Deutschland zu gelangen. Aufgrund dessen ermittelt die Bundespolizei in diesem Fall auch wegen Einschleusens von AuslĂ€ndern.
Die beiden Migranten erhielten Anzeigen wegen UrkundenfĂ€lschung und versuchter unerlaubter Einreise. Die Bundespolizisten stellten die gefĂ€lschten Dokumente sowie die Handys der MĂ€nner sicher und belegten die beiden Syrer mit einem dreijĂ€hrigen Einreise- und Aufenthaltsverbot fĂŒr die Bundesrepublik. Am Nachmittag mussten die Migranten nach Ăsterreich zurĂŒck.
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