Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€lschter norwegischer und belgischer Ausweis / Bundespolizei verweigert syrischen Busreisenden die Einreise

17.05.2024 - 13:24:20

Lindau - Am Montag (13. Mai) haben Bundespolizisten zwei syrische Reisende mit gefĂ€lschten Ausweisen ertappt. Die beiden Migranten hatten versucht, unerlaubt von Frankreich nach Deutschland einzureisen. Ersten Ermittlungen zufolge hatten die Migranten UnterstĂŒtzung von Schleusern erhalten.

Am Montagmorgen kontrollierten Lindauer Bundespolizisten am GrenzĂŒbergang Hörbranz (BAB 96) zwei syrische Insassen eines Fernreisebusses mit dem Routing Barcelona-MĂŒnchen. Der 20-JĂ€hrige legte den Beamten zur ÜberprĂŒfung einen norwegischen Ausweis vor, den die Beamten jedoch als FĂ€lschung entlarvten. Der 26-JĂ€hrige wies sich mit einer belgischen IdentitĂ€tskarte aus. Aber auch dieses Dokument hielt den prĂŒfenden Blicken der Polizisten nicht stand. Der Ausweis war ebenso gefĂ€lscht.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten die echten syrischen Papiere der MĂ€nner. Die beiden Migranten hatten eigenen Angaben zufolge jeweils mehrere tausend Euro fĂŒr die Organisation der unerlaubten Reise sowie die FĂ€lschungen an bisher Unbekannte gezahlt, um nach Deutschland zu gelangen. Aufgrund dessen ermittelt die Bundespolizei in diesem Fall auch wegen Einschleusens von AuslĂ€ndern.

Die beiden Migranten erhielten Anzeigen wegen UrkundenfĂ€lschung und versuchter unerlaubter Einreise. Die Bundespolizisten stellten die gefĂ€lschten Dokumente sowie die Handys der MĂ€nner sicher und belegten die beiden Syrer mit einem dreijĂ€hrigen Einreise- und Aufenthaltsverbot fĂŒr die Bundesrepublik. Am Nachmittag mussten die Migranten nach Österreich zurĂŒck.

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