Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: In Haft oder nicht in Haft / Bundespolizei fasst gesuchte MĂ€nner - Chef verhindert GefĂ€ngnisaufenthalt
30.09.2025 - 13:44:32Auf Höhe Kiefersfelden unterzogen die Bundespolizisten die Insassen eines Wagens mit deutschem Kennzeichen einer Kontrolle. Bei der ĂberprĂŒfung der Personalien des griechischen Beifahrers stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Krefeld (Regierungsbezirk DĂŒsseldorf) seit 2020 an der Ergreifung des 30-JĂ€hrigen interessiert gewesen ist. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte war er zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Seinen Haftantritt hatte der Grieche allerdings bislang "versĂ€umt". Die Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau, wo er sich voraussichtlich die kommenden 14 Monate aufzuhalten hat.
In einem in der Tschechischen Republik zugelassenen Auto reiste ein 35-JĂ€hriger als Beifahrer mit. Die Bundespolizisten konfrontierten den Tschechen mit gleich zwei Strafbefehlen des Amtsgerichts Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) aus dem Jahr 2023. Wegen Trunkenheit im Verkehr hatte der Mann 2.200 Euro, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis 1.200 Euro Justizschulden. ZunĂ€chst sah es so aus, als ob er mangels finanzieller Möglichkeiten die vom Gericht ersatzweise festgelegten Haftstrafen von zusammengerechnet 115 Tage zu verbĂŒĂen hĂ€tte. Erst ein Anruf bei seinem Chef verĂ€nderte die Situation. Offenbar war dem slowakischen Arbeitgeber an der VerfĂŒgbarkeit seines Angestellten gelegen. Daher zahlte er die geforderte Summe in Höhe von 3.400 Euro sowie weitere rund 400 Euro Verfahrenskosten in Garmisch-Partenkirchen bei dem zur Rosenheimer Bundespolizeiinspektion gehörenden Revier ein. Dank dieser finanziellen UnterstĂŒtzung blieb dem Tschechen ein lĂ€ngerer Haftaufenthalt erspart und er konnte seine Reise fortsetzen.
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besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
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und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
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