Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Körperverletzung nach Diebstahl / SachbeschĂ€digung in BĂ€ckerei-Shop Starnberg: Schubser ins Gleis verlĂ€uft glimpflich - 2.000 EUR Schaden am Ostbahnhof
15.08.2025 - 11:10:39* Bahnhof Starnberg - GefÀhrliche Körperverletzung nach Diebstahl:
Nach jetzigem Ermittlungsstand entwendete ein 37-jĂ€hriger Deutscher, der zuvor am Bahnsteig bereits mehrere Reisende belĂ€stigt hatte, einer Frau am Bahnhof Starnberg gegen 17 Uhr unvermittelt eine Halskette mit Kreuz. Der Begleiter der Bestohlenen, ein 38-jĂ€hriger Deutscher, erlangte die Kette zurĂŒck. Ein 33-JĂ€hriger aus Sierra Leona wurde auf den Sachverhalt aufmerksam und versuchte die aus der Wegnahme resultierende Streitigkeit zu schlichten. Der vermeintliche Dieb aus dem Landkreis Erding schlug dem Helfer aus Tutzing ins Gesicht, trat ihm zudem ans Bein und schubste ihn anschlieĂend vom Bahnsteig ins Gleis 4. Der nĂ€chste einfahrende Zug sollte planmĂ€Ăig erst in rund drei Minuten einfahren, so dass keine akute GefĂ€hrdung durch einen Zug oder S-Bahn vorlag. Der 33-JĂ€hrige kletterte selbstĂ€ndig auf den Bahnsteig zurĂŒck. Er trug zwar keine Ă€uĂerlich erkennbaren Verletzungen davon, Ă€uĂerte gegenĂŒber hinzukommenden Polizisten Schmerzen im Gesicht und am Bein zu verspĂŒren. Vorsorglich wurde der Tutzinger vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
Der 38-JĂ€hrige Ă€uĂerte wĂ€hrend der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme Suizidabsichten, weswegen er seitens der Landespolizei in psychiatrische Behandlung ĂŒberfĂŒhrt wurde. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefĂ€hrlicher Körperverletzung und Diebstahl aufgenommen. Der Sachverhalt war aufgrund hohen Reiseaufkommens am Bahnhof Starnberg sehr öffentlichkeitswirksam. Der 38-JĂ€hrige ist mit einer Vielzahl an Gewalt-, Eigentums- und Sexualdelikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten.
** Ostbahnhof - Randaliere Person in BĂ€ckerei-Shop:
Gegen 11 Uhr randalierte ein 38-jĂ€hriger TĂŒrke an einem BĂ€ckerei-Shop im Ostbahnhof. Woran sich seine hohe AggressivitĂ€t entbrannte ist nicht bekannt. Letztendlich schlug der Wohnsitzlose die Auslagenvitrine mit der Faust ein. SĂ€mtliche Backwaren waren mit Glassplittern und ein Teil auch mit Blut des SachbeschĂ€digers bedeckt. Entstandener Sachschaden rund 2.000 Euro.
Die stark blutende Wunde des in LĂŒbeck Geborenen wurde von SanitĂ€ter erstversorgt. Die Staatsanwaltschaft MĂŒnchen entschied auf Blutentnahme sowie HaftrichtervorfĂŒhrung fĂŒr den Freitag. Der TĂŒrke war im Juli 1987 erstmals in die Bundesrepublik eingereist. Er ist aufgrund von Eigentums-, Gewalt- und Sexualdelikten bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.
Das Symbolbild zur beschÀdigten Glasvitrine kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
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Wolfgang Hauner
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