Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Polizeibekannte Migranten im Zug/ Bundespolizei bringt zwei MĂ€nner in Abschiebehafteinrichtung
04.09.2024 - 15:22:42 | presseportal.de
Am Sonntagabend (1. September) kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Lindauer Inselbahnhof einen Afghanen. Der Migrant, der nur eine Kopie seiner abgelaufenen österreichischen Aufenthaltskarte fĂŒr Geduldete vorweisen konnte, gab an, aus Bregenz eingereist zu sein. Die Bundespolizisten ermittelten, dass gegen den 27-JĂ€hrigen ein bis Februar 2026 gĂŒltiges Einreise- und Aufenthaltsverbot fĂŒr die Bundesrepublik besteht. Der Migrant war erstmals im April 2021 nach Deutschland eingereist und seither wegen auslĂ€nderrechtlicher VerstöĂe, Erschleichens von Leistungen und Diebstahls aktenkundig. Weiterhin recherchierten die Polizisten, dass der Mann bereits 2015 und 2021 in Ăsterreich sowie im August 2024 in Frankreich AsylantrĂ€ge gestellt hatte. Die Beamten zeigten den Afghanen wegen unerlaubter Einreise sowie unerlaubten Aufenthaltes an und fĂŒhrten ihn am Montag beim Amtsgericht Lindau vor. Am Abend musste der 27-JĂ€hrige die ZurĂŒckschiebungshaft in der Abschiebehaftanstalt EichstĂ€tt antreten. Von dort aus soll der Mann an die österreichischen Behörden ĂŒberstellt werden.
Am Montagabend (2. September) stoppten Bundespolizisten im Bahnhof Lindau-Reutin einen ausweislosen Iraner, der mit dem Zug aus Bregenz eingereist war. Die Beamten fanden durch die ĂberprĂŒfung der FingerabdrĂŒcke heraus, dass gegen den 28-JĂ€hrigen zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaften Erfurt und Halle wegen Erschleichens von Leistungen vorlagen. Der Mann war erstmals 2020 in Deutschland als Asylbewerber registriert worden und hatte 2022 in der Schweiz und 2024 in Ăsterreich ebenso AsylantrĂ€ge gestellt. Der Iraner erhielt Anzeigen wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes. AuĂerdem wurde er mit einer vierjĂ€hrigen Wiedereinreisesperre belegt. Die Beamten fĂŒhrten den 28-JĂ€hrigen am Dienstag (3. September) beim Amtsgericht Lindau vor und lieferten ihn anschlieĂend in die Abschiebehafteinrichtung EichstĂ€tt ein. Auch er soll in den fĂŒr sein Asylverfahren zustĂ€ndigen Staat Ăsterreich zurĂŒckgeschoben werden.
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