Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Polizeieinsatz nach Waffenäußerung / Maßnahmen an den Bahnhöfen Laim und Pasing

08.10.2025 - 10:24:02

München - Am Dienstagabend (07. Oktober) kam es in einer S-Bahn am Bahnhof München-Laim zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem ein Fahrgast geäußert haben soll, eine Waffe mitzuführen. Gegen 19:40 Uhr erhielt die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion München die Mitteilung, dass ein Reisender in einer S-Bahn der Linie S3 Richtung Holzkirchen gegenüber dem Triebfahrzeugführer angab, er habe eine Waffe dabei. Zuvor war der Mann bereits durch aggressives Verhalten und lautes Herumschreien aufgefallen. Unverzüglich wurden mehrere Streifen der Bundespolizei alarmiert. Vor Ort wurde Rücksprache mit dem Triebfahrzeugführer gehalten und eine Personenbeschreibung eingeholt. Da der Mann zwischenzeitlich die S-Bahn verlassen hatte, leiteten die Einsatzkräfte eine Nahbereichsfahndung ein. Parallel wertete die Leitstelle Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig aus. Dabei konnte der Verdächtige dabei beobachtet werden, wie er den Bahnsteig verließ, seine Oberbekleidung wechselte und anschließend mit einer anderen S-Bahn in Richtung Pasing fuhr. Alle Kräfte verlegten daraufhin zum Bahnhof München-Pasing. Dort ergab eine erneute Videoauswertung, dass der Mann fußläufig zum Haupteingang des Bahnhofs unterwegs war. Kurz darauf konnte der 56-jährige Deutsche durch Bundespolizisten in einem Geschäft im Bahnhofsgebäude angetroffen und gesichert werden. Bei der anschließenden Durchsuchung stellte sich heraus, dass der Mann aus Gröbenzell keine Waffe mitführte. Auf Nachfrage gab er an, seine Äußerung sei lediglich als Scherz gemeint gewesen. Die Einsatzkräfte erhoben die Personalien des Mannes und erteilte ihm einen Platzverweis. Derzeit wird geprüft, ob dem Mann die Kosten für den Polizeieinsatz auferlegt werden. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Vortäuschen von Bedrohungslagen, insbesondere im Zusammenhang mit Schusswaffen, erhebliche Polizeieinsätze auslöst und strafrechtliche Konsequenzen oder hohe Kostenforderungen nach sich ziehen kann.

Rückfragen bitte an:

Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
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Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
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