Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: RumĂ€ne, Belgier, Marokkanerin - Gesuchte bei Grenzkontrollen gefasst / Bundespolizei unterbricht Reisen von drei Personen - zwei mĂŒssen ins GefĂ€ngnis
14.05.2024 - 14:26:57In einem Reisebus mit ungarischen Kennzeichen kontrollierten die Bundespolizisten einen Mann, der sich mit rumĂ€nischen Papieren auswies. Bei der ĂberprĂŒfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Mannheim bereits 2022 gegen ihn wegen illegalen Drogenbesitzes eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verhĂ€ngt hatte. Der RumĂ€ne konnte diesen Betrag nicht entrichten. Somit kam die vom Gericht ersatzweise festgesetzte 120-tĂ€gige Freiheitsstrafe zum Tragen. Die Rosenheimer Beamten brachten den 28-JĂ€hrigen in die Justizvollzugsanstalt Bernau.
Dagegen blieb eine Ersatzhaft von zweimonatiger Dauer einem belgischen Staatsangehörigen "erspart". Der 57-jĂ€hrige Mitfahrer eines in Ăsterreich zugelassenen Autos verfĂŒgte ĂŒber ausreichend Bargeld, um die im zurĂŒckliegenden Jahr vom Amtsgericht Augsburg wegen Trunkenheit im Verkehr festgesetzte Geldstrafe in Höhe von rund 2.800 Euro einschlieĂlich Verfahrenskosten zu begleichen. Nachdem er seine Geldbörse um die geforderte Summe in der Kontrollstelle der Bundespolizei "erleichtert" hatte, durfte er seine Reise fortsetzen.
Justizschulden von 1.300 Euro hatte eine Marokkanerin, die in einem slowakischen Reisebus mitgefahren war. Nach der Eingabe ihrer Personalien, die von den Kontrollbeamten mithilfe einer spanischen Aufenthaltserlaubnis nachvollzogen werden konnten, schlug der Polizeicomputer ebenfalls Alarm. Gegen die Frau hatte das Amtsgericht Hildesheim wegen Bedrohung in Tateinheit mit Nötigung und SachbeschĂ€digung schon im Jahr 2022 eine Geldstrafe von 1.300 Euro verhĂ€ngt. Da die 35-JĂ€hrige nicht gezahlt und sich offenbar ins Ausland abgesetzt hatte, wurde sie von der Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl gesucht. Nach ihrer Festnahme an der Inntalautobahn war sie nicht in der Lage, den geforderten Betrag zu entrichten. Die Rosenheimer Bundespolizisten brachten sie fĂŒr die gerichtlich angeordnete Dauer von 130 Tagen in die Haftanstalt nach MĂŒnchen-Stadelheim.
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