Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: SchlĂ€ge nach Appell / Bundespolizei ermittelt wegen gefĂ€hrlicher Körperverletzung
09.02.2026 - 15:39:13In der Bahnhofshalle fanden die wegen einer SchlĂ€gerei alarmierten KrĂ€fte der Bundespolizei zunĂ€chst zwei in eine Rangelei verwickelte Personen auf dem Boden vor. Den Beamten gelang es, die beiden voneinander zu trennen. Zeugen schilderten, dass ursprĂŒnglich drei MĂ€nner auf das offenkundige Opfer eingeschlagen hĂ€tten. Dem sei ein Streit vorausgegangen. Dieser habe begonnen, nachdem der deutsche Staatsangehörige an die drei appelliert hĂ€tte, ihre Unterhaltung in der Bahnhofshalle weniger laut zu fĂŒhren. Durch die SchlĂ€ge erlitt der GeschĂ€digte mehrere Platzwunden im Gesicht. Eine weitergehende Versorgung der Wunden durch SanitĂ€ter oder Arzt wollte er nicht in Anspruch nehmen.
Nicht zuletzt aufgrund der Personenbeschreibungen konnte der eine der beiden flĂŒchtigen VerdĂ€chtigen von Streifen der Landespolizei im Umfeld des Bahnhofs und der andere im angrenzenden Stadtgebiet gefasst werden. UrsprĂŒnglich stammen die drei mutmaĂlichen TĂ€ter, 35, 31 und 28 Jahre alt, aus dem Jemen, Eritrea und Sierra Leone. Die Afrikaner waren in der Vergangenheit in Deutschland auslĂ€nderbehördlich registriert worden. Ein jeweils durchgefĂŒhrter Alkoholtest ergab bei jedem einen Wert zwischen rund einem und knapp zwei Promille. Nach Abschluss der polizeilichen MaĂnahmen wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen. Sie mĂŒssen mit einem Strafverfahren rechnen.
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