KriminalitÀt, Polizei

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: SchlĂ€ge nach Appell / Bundespolizei ermittelt wegen gefĂ€hrlicher Körperverletzung

09.02.2026 - 15:39:13

Rosenheim - Am frĂŒhen Sonntagmorgen (8. Februar) ist es am Bahnhof in Rosenheim zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei sollen drei MĂ€nner auf einen 38-JĂ€hrigen eingeschlagen haben, nachdem dieser die drei aufgefordert hatte, ihre Unterhaltung gemĂ€ĂŸigter fortzufĂŒhren. Gegen das Trio wird wegen gefĂ€hrlicher Körperverletzung ermittelt.

In der Bahnhofshalle fanden die wegen einer SchlĂ€gerei alarmierten KrĂ€fte der Bundespolizei zunĂ€chst zwei in eine Rangelei verwickelte Personen auf dem Boden vor. Den Beamten gelang es, die beiden voneinander zu trennen. Zeugen schilderten, dass ursprĂŒnglich drei MĂ€nner auf das offenkundige Opfer eingeschlagen hĂ€tten. Dem sei ein Streit vorausgegangen. Dieser habe begonnen, nachdem der deutsche Staatsangehörige an die drei appelliert hĂ€tte, ihre Unterhaltung in der Bahnhofshalle weniger laut zu fĂŒhren. Durch die SchlĂ€ge erlitt der GeschĂ€digte mehrere Platzwunden im Gesicht. Eine weitergehende Versorgung der Wunden durch SanitĂ€ter oder Arzt wollte er nicht in Anspruch nehmen.

Nicht zuletzt aufgrund der Personenbeschreibungen konnte der eine der beiden flĂŒchtigen VerdĂ€chtigen von Streifen der Landespolizei im Umfeld des Bahnhofs und der andere im angrenzenden Stadtgebiet gefasst werden. UrsprĂŒnglich stammen die drei mutmaßlichen TĂ€ter, 35, 31 und 28 Jahre alt, aus dem Jemen, Eritrea und Sierra Leone. Die Afrikaner waren in der Vergangenheit in Deutschland auslĂ€nderbehördlich registriert worden. Ein jeweils durchgefĂŒhrter Alkoholtest ergab bei jedem einen Wert zwischen rund einem und knapp zwei Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie aus dem Gewahrsam entlassen. Sie mĂŒssen mit einem Strafverfahren rechnen.

RĂŒckfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
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sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
ĂŒber oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion MĂŒnchen ĂŒbermittelt durch news aktuell

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