Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Schottersteine und GeĂ€st auf den Schienen GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr bei Allach - Bundespolizei sucht Zeugen
12.06.2024 - 09:56:35 | presseportal.de
MĂŒnchen - Am frĂŒhen Dienstagabend (11. Juni) wurden zwei S-Bahnen leicht beschĂ€digt als bislang Unbekannte auf der Bahnstrecke zwischen Allach und Karlsfeld mehrere Schottersteine und gröĂeres GeĂ€st auf Schienen legten. Verletzt wurde niemand. Die Bundespolizei sucht nach Zeugen. Gegen 18:30 Uhr kollidierten bzw. Ăberrollten zwei S-Bahnen zwischen Allach und Karlsfeld mit auf Schienen platzierten Schottersteinen und GeĂ€st. Beide S-Bahnen (jeweils S2 Richtung MĂŒnchen) mussten nach dem planmĂ€Ăigen Halt in Dachau aus dem Betrieb genommen werden. FahrgĂ€ste mussten umsteigen und lĂ€ngere Wartezeiten in Kauf nehmen. Es kam zu leichten SchĂ€den an den S-Bahnen, deren Schadenshöhe noch Gegenstand der Ermittlungen der MĂŒnchner Bundespolizei wegen gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ist. An der Strecke und am Gleiskörper gab es keine BeschĂ€digungen. Neben den Gleisen wurden im Bereich der Bahnkilometer 11,5 und 11,6 mehrere, unterschiedlich groĂe und beschĂ€digte Schottersteine sowie Holzsplitter, sowie ein Abrieb von Schottersteinen am Gleiskörper festgestellt. An einer der S-Bahnen wurden am ersten Drehgestell (in Fahrtrichtung) am "SchienenrĂ€umer" rechts Holzsplitter festgestellt. Des Weiteren wies ein Laufrad leichte Einkerbungen auf und ein klackerndes GerĂ€usch konnte vom TriebfahrzeugfĂŒhrer bei der Fahrt zum Betriebswerk Steinhausen festgestellt werden. Nach erstem Ermittlungsstand mĂŒssen auf den Gleisen ein gröĂerer Holzast (Durchmesser ca. 15 cm) sowie mehrere verschieden groĂe Schottersteine von bislang Unbekannten abgelegt worden sein. Durch das Ăberfahren der GegenstĂ€nde kam zu keinem Personenschaden. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass es durch GegenstĂ€nde auf den Gleisen bzw. im Schienenbereich zu gefĂ€hrlichen Situationen im Bahnverkehr und zur GefĂ€hrdung von Zugpersonal und Reisenden kommen kann. Durch das Auflegen von Schottersteinen oder Hindernissen wie GeĂ€st kann es unter UmstĂ€nden sogar zu Entgleisung von ZĂŒgen und/oder Waggons kommen. Wer Hinweise zu den Verursachern geben kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer 089/5155500 mit der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen in Verbindung zu setzen.
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Schottersteine und GeĂ€st auf den Schienen GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr bei Allach - Bundespolizei sucht Zeugen - Foto: presseportal.de
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Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im gröĂten deutschen S-Bahnnetz mit ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen gehören drei der vier gröĂten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache im MĂŒnchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in MĂŒnchen und der Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der DenisstraĂe 1, rund 700m fuĂlĂ€ufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es DienstrĂ€ume in Pasing und Freising.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
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