KriminalitÀt, Polizei

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Sexuelle BelĂ€stigung in Regionalbahn - TatverdĂ€chtiger dank Videoauswertung identifiziert / Bundespolizei sucht GeschĂ€digte

Veröffentlicht am: 24.04.2026 um 09:48 Uhr | presseportal.de

MĂŒnchen / Holzkirchen - Bereits Anfang Februar kam es in einer Regionalbahn in Richtung Tegernsee zu mehreren exhibitionistischen Handlungen. Dank Videoaufzeichnungen und einer aufmerksamen Beamtin, konnte der TatverdĂ€chtige identifiziert werden. Die Bundespolizei sucht nun nach weiteren GeschĂ€digten. Am Samstag, den 7. Februar 2026 gegen 15:40 Uhr stieg ein Mann am MĂŒnchner Hauptbahnhof in eine Regionalbahn in Richtung Tegernsee. Noch vor Abfahrt des Zuges nahm er im Wagen sexuelle Handlungen an seinem entblĂ¶ĂŸten Glied vor und richtete diese gezielt an eine 53-jĂ€hrige Reisende aus Niederbayern. Die GeschĂ€digte erstattete zwei Tage spĂ€ter Anzeige bei der Bundespolizei. Unmittelbar danach wurden Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig sowie aus dem Zug gesichert. Im Rahmen der Auswertung konnte ein zunĂ€chst unbekannter TatverdĂ€chtiger identifiziert werden. Am 21. MĂ€rz 2026 erkannte eine Bundespolizistin den Mann im Rahmen einer Streife am MĂŒnchner Hauptbahnhof wieder. Es handelt sich um einen 28-jĂ€hrigen spanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in MĂŒnchen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte seine Handlungen auch wĂ€hrend der Zugfahrt fortsetzte. Nach bisherigen Erkenntnissen richtete er sich dabei auf Höhe Holzkirchen an mindestens zwei weitere, bislang unbekannte Frauen. Der Mann verließ den Zug schließlich gegen 16:40 Uhr am Bahnhof Warngau.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Sexuelle BelĂ€stigung in Regionalbahn - TatverdĂ€chtiger dank Videoauswertung identifiziert / Bundespolizei sucht GeschĂ€digte - Bild: presseportal.de
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Sexuelle BelĂ€stigung in Regionalbahn - TatverdĂ€chtiger dank Videoauswertung identifiziert / Bundespolizei sucht GeschĂ€digte - Bild: presseportal.de

Personenbeschreibung der bislang unbekannten GeschĂ€digten: 2. GeschĂ€digte: weiblich, etwa 20-30 Jahre alt, schwarze Haare (zum Dutt gebunden), dunkler Parka mit Fellkragen, hellgraues Stirnband, schwarze Tasche, hellgraue Jeans 3. GeschĂ€digte: weiblich, etwa 16-25 Jahre alt, dunkelblonde bis hellbraune Haare, schwarze Hose, dunkle Jacke mit weißem Kragen, beige Handtasche

Die Bundespolizei bittet die beiden Frauen sowie mögliche weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 089 5155500 zu melden.

Zugleich weist die Bundespolizei darauf hin, dass bei derartigen Delikten gute AufklÀrungschancen bestehen - insbesondere dann, wenn diese zeitnah zur Anzeige gebracht werden. Vorhandene Videoaufzeichnungen können dabei entscheidend sein, unterliegen jedoch begrenzten Speicherfristen.

RĂŒckfragen bitte an:

Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
Denisstraße 1 - 80335 MĂŒnchen
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im grĂ¶ĂŸten deutschen S-Bahnnetz mit
ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
gehören drei der vier grĂ¶ĂŸten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz fĂŒr die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußlĂ€ufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es DienstrÀume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie ĂŒber oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

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