KriminalitÀt, Polizei

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Streckensperrung und ZugverspĂ€tungen / Ermittlungen wegen gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

27.02.2026 - 12:14:42 | presseportal.de

Bernau / Rosenheim - Ein offenkundiger gefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr hat am Mittwochabend (25. Februar) den Zugverkehr zwischen Rosenheim und Salzburg durcheinandergebracht. Die Bundespolizei ermittelt gegen einen oder mehrere bislang unbekannte TĂ€ter, die in Bernau Steine auf die Schienen aufgelegt und damit das mögliche Eintreten eines grĂ¶ĂŸeren Sach- oder Personenschadens in Kauf genommen haben.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Streckensperrung und ZugverspĂ€tungen / Ermittlungen wegen gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr - Foto: presseportal.de

Die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei ĂŒber einen GĂŒterzug, der im Bereich des Bernauer Bahnhofs ĂŒber einen Gegenstand gefahren sei. Der Zug kam, nachdem der LokfĂŒhrer sofort gebremst hatte, etwa 500 Meter nach dem Bahnhof zum Stehen. An der Lok stellten die Bundespolizisten Anhaftungen fest, die mit großer Wahrscheinlichkeit von zermahlen Steinen stammen. Entsprechende Mahlspuren waren auch auf den Schienen im Bereich des Bahnhofs Bernau erkennbar. Die Absuche des nĂ€heren Umfelds durch die Beamten brachte keine weiteren Erkenntnisse.

Der Notfallmanager der Bahn, der ebenfalls vor Ort war, gab die ab etwa 18:50 Uhr gesperrten Gleise der Strecke Rosenheim Salzburg gegen 19:30 Uhr wieder fĂŒr den Zugverkehr frei. Der betroffene GĂŒterzug konnte seine Fahrt in Richtung Freilassing fortsetzen. Die Gleissperrung hatte unmittelbare Auswirkungen auf 18 ZĂŒge und zog eine VerspĂ€tungsdauer von insgesamt rund 740 Minuten nach sich.

Die Rosenheimer Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor sich im Gleisbereich aufzuhalten beziehungsweise das Auflegen von GegenstĂ€nden auf die Schienen als harmlosen Streich abzutun. ZĂŒge sind mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, haben lange Bremswege und sind nicht in der Lage auszuweichen. Sie können in der Regel erst sehr spĂ€t wahrgenommen werden. Auf Schienen aufgelegte Steine oder GegenstĂ€nde, die den ZĂŒgen als Hindernisse entgegenstehen, werden durch einen Zusammenprall zu unberechenbaren, lebensgefĂ€hrlichen Geschossen. Im Extremfall kommt zudem auch die Entgleisung eines Zuges in Betracht.

Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall vom Mittwochabend am Bahnhof Bernau Hinweise auf mögliche TÀter geben können, werden gebeten, sich an die Bundespolizeiinspektion Rosenheim (Tel.: 0 80 31 / 80 26 21 02) zu wenden.

RĂŒckfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
ĂŒber oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion MĂŒnchen ĂŒbermittelt durch news aktuell

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