Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Von der Kontrollstelle ins GefĂ€ngnis / Businsassen mĂŒssen 80, 172 beziehungsweise 313 Tage ins GefĂ€ngnis

02.08.2024 - 15:03:13 | presseportal.de

Kiefersfelden (A93) / Bernau am Chiemsee - Von Donnerstag auf Freitag (2. August) hat die Bundespolizei drei MĂ€nner von der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden nach Bernau ins GefĂ€ngnis gebracht. Die drei Businsassen, die ĂŒber die deutsch-österreichische Grenze in die Bundesrepublik eingereist waren, wurden unabhĂ€ngig voneinander von deutschen Justizbehörden gesucht. Sie mĂŒssen mehrmonatige Haftstrafen verbĂŒĂŸen.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Von der Kontrollstelle ins GefĂ€ngnis / Businsassen mĂŒssen 80, 172 beziehungsweise 313 Tage ins GefĂ€ngnis - Foto: presseportal.de

Am Freitagmorgen ĂŒberprĂŒften die Bundespolizisten an der A93 die Personalien eines italienischen Staatsangehörigen. Wie sich herausstellte, hatte der 53-JĂ€hrige noch Justizschulden in Höhe von 2.800 Euro. Diese Geldstrafe hatte das Amtsgericht Ludwigsburg im Jahr 2021 wegen Körperverletzung festgesetzt. Da der Italiener kein Geld hatte, musste er in der Bernauer Haftanstalt die 80-tĂ€gige Ersatzfreiheitsstrafe antreten.

Wegen gewerbs- und bandenmĂ€ĂŸigen Betrugs in 22 FĂ€llen hatte das Amtsgericht Bonn einen RumĂ€nen bereits im Jahr 2012 verurteilt. Laut Haftbefehl ist der Verurteilte, der noch eine Restfreiheitsstrafe von 313 Tagen zu verbĂŒĂŸen hat, flĂŒchtig gewesen. Die Rosenheimer Bundespolizei sorgte Donnerstagmittag mit der sich an die Grenzkontrolle anschließende Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Bernau dafĂŒr, dass der 48-JĂ€hrige die noch ausstehende rund zehnmonatige Haft abschließend "absitzen" kann.

Am selben Tag brachten die Bundespolizisten auch einen 34-jĂ€hrigen RumĂ€nen nach Bernau ins GefĂ€ngnis. Gegen ihn lagen, wie die Beamten mithilfe des Polizeicomputers herausfinden konnten, gleich zwei Haftbefehle vor. Beide stammen von der Staatsanwaltschaft Bielefeld. Demnach hĂ€tte der Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in mehreren FĂ€llen 3.000 Euro sowie 2.160 Euro zahlen mĂŒssen. Der Busreisende erklĂ€rte bei der Kontrolle auf der Inntalautobahn, dass er nicht ĂŒber die geforderten BetrĂ€ge verfĂŒge. Daher wurden die 2023 und 2022 vom zustĂ€ndigen Amtsgericht in GĂŒtersloh festgesetzten Freiheitsstrafen von 100 und 72 Tagen fĂ€llig.

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Dr. Rainer Scharf

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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
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sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
ĂŒber oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

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