Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Zwei WiderstĂ€nde gegen Bundespolizisten / 26-JĂ€hriger wollte Wache nicht verlassen, durfte dann etwas lĂ€nger bleiben

22.08.2024 - 11:19:23 | presseportal.de

MĂŒnchen - Am Mittwochmittag (21. August) war die Bundespolizei unter anderem mit zwei Widerstandsdelikten bzw. tĂ€tlichen Angriffen gegen Vollstreckungsbeamte beschĂ€ftigt.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Zwei WiderstĂ€nde gegen Bundespolizisten / 26-JĂ€hriger wollte Wache nicht verlassen, durfte dann etwas lĂ€nger bleiben - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Zwei WiderstĂ€nde gegen Bundespolizisten / 26-JĂ€hriger wollte Wache nicht verlassen, durfte dann etwas lĂ€nger bleiben - Foto: presseportal.de

* Gegen 03:55 Uhr meldete sich ein aufgebrachter 26-JÀhriger aus Sierra Leona an der Sprechanlage der Bundespolizei am Gleis 26 im Hauptbahnhof. Er gab an, ihm wÀren am Alten Botanischen Garten bei einer Polizeikontrolle Geldbörse und Smartphone abgenommen worden und er könne sie bei der Polizei am Hauptbahnhof abholen.

Mehrfache Versuche ihm zu erklĂ€ren, er mĂŒsse zur PI 16 und dort fragen, scheiterten. Der 26-JĂ€hrige wurde immer aufgebrachter und schrie laut herum. Als einer anderen Person an der Schleuse der Zutritt zur Wache gestattet wurde, verschaffte sich der Sierra Leoner ebenfalls Zutritt.

Dort störte er wiederholt und aggressiv den Dienstbetrieb, so dass ihm ein Platzverweis erteilt wurde. Nach mehrfacher Androhung zwangsweiser Verbringung wurde er unter Anwendung unmittelbaren Zwanges außerhalb verbracht. Damit nicht einverstanden wehrte er sich am Gleis 26 heftig gegen die Maßnahme, schlug und trat um sich, worauf er vorlĂ€ufig festgenommen, gefesselt und wieder in die Wache, diesmal von den Beamten getragen, verbracht wurde. Dabei versetzte er einem Beamten einen Tritt gegen das Bein, worauf dieser stĂŒrzte, jedoch unverletzt geblieben war.

Mittels Fast-ID wurde die IdentitĂ€t des 26-JĂ€hrigen, der meinte seine Personalien gingen die Beamten nichts an, zweifelsfrei geklĂ€rt. Ein Drogen-Schnelltest erbrachte positive Befunde auf Kokain und Methamphetamin. Der Sierra Leoner ist vollziehbar ausreisepflichtig und nicht mehr im Besitz einer Duldung. Nach RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft wird er heute dem Haftrichter vorgefĂŒhrt. Neben dem Vorwurf des Widerstandes und tĂ€tlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Körperverletzung wird dort auch geklĂ€rt, ob die zustĂ€ndigen AuslĂ€nderbehörden ausreisepflichtige Maßnahmen erlassen.

** Gegen 21:45 Uhr gerieten eine 31-JĂ€hrige aus Berg am Laim und ein 43-JĂ€hriger aus Kaufering (beide Deutsche) im Ostbahnhof körperlich aneinander. Eine Bundespolizei-Streife ging zwischen die beiden laut Schreienden. Der Mann wurde gefesselt und zwecks SachverhaltsaufklĂ€rung auf einer nahen Bank abgesetzt. Die Frau soll den Mann wiederholt (grundlos?) getreten und geschlagen haben. Einem mehrfach ausgesprochenem Platzverweis kam der 43-JĂ€hrige anschließend nicht nach. Als dieser zwangsweise durchgesetzt werden sollte, attackierten sowohl er als auch die Frau, bei der ein Atemalkoholwert von 1,93 Promille gemessen worden war, Beamte körperlich. WĂ€hrend der Verbringung klemmte der Mann unter anderem den Arm eines Beamten ein, woraufhin sich dieser mit einem Schockschlag mit dem Knie in den Bauchbereich befreite.

Beide wurden zum Revier im Ostbahnhof verbracht, wo der mit 3,18 Promille alkoholisierte 43-JĂ€hrige aufgrund einer erlittenen Platzwunde von Rettungsdienstmitarbeitern versorgt wurde. WĂ€hrend der Mann erkennungsdienstlich behandelt wurde, trat er nach einem Beamten und traf diesen am Bein.

Nach RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I wurden weder eine HaftvorfĂŒhrung wegen des Widerstandes und der Körperverletzung noch eine Blutentnahme angeordnet, so dass die beiden, die mit Urin und Kot kontaminiert waren, das Revier - nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen - freien Fußes verlassen konnten. Zusatz:

Die Widerstandsdelikte im Bereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen bewegten sich 2022 (178) und 2023 (177) auf nahezu gleichhohem Stand. 2023 waren 40% aller Widerstandsdelikte tĂ€tliche Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte. Insgesamt waren 350 Beamtinnen und Beamte geschĂ€digt, davon 31 verletzt.

Das anhÀngende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

RĂŒckfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
Denisstraße 1 - 80335 MĂŒnchen
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im grĂ¶ĂŸten deutschen S-Bahnnetz mit
ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
gehören drei der vier grĂ¶ĂŸten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im MĂŒnchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in MĂŒnchen und der
Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußlĂ€ufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es DienstrÀume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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