FW Celle: Danke nach Rettung aus Brunnen - Feuerwehr rÀt zur Vorsicht!
26.03.2024 - 17:48:15Im Garten schildert Ziera was passiert war, er wollte die Abdeckplatte entfernen, dann rutschten seine Beine weg. Er verlor das Gleichgewicht und fiel in den Brunnen. Eine Rettung mit eigenen Mitteln war ausgeschlossen. Die Celler Feuerwehr rĂŒckte an und entfernte zunĂ€chst die Ăberdachung des Brunnens, dann wurde Mirko Bunge, stellvertretender Stadtbrandmeister und Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache, in den Brunnen gelassen und betreute den verletzten Klaus-Dieter Ziera. Bunge war mit dem RĂŒstwagen an der Einsatzstelle eingetroffen. Im Anschluss wurde Ziera aus dem Brunnen gezogen. Hierzu hatten die EinsatzkrĂ€fte ein Dreibein aufgestellt, an dem ein Rollgliss befestigt war - hiermit konnten beide aus dem Schacht gezogen werden.
Alle EinsatzkrĂ€fte arbeiteten professionell und routiniert, auch wenn dieses Einsatzszenario fĂŒr sie nicht alltĂ€glich ist. Dies zeichnet unser Ehrenamt in der Stadt aus, freuen sich beide Ortsbrandmeister. Alle EinsatzkrĂ€fte sich hochmotiviert und gut ausgebildet.
Heute sagte Klaus-Dieter Ziera Stefan Schmidt und Mirko Bunge "Danke". Danke, fĂŒr die Rettung und den ehrenamtlichen Einsatz. HierĂŒber freuten sich Schmidt und Bunge sehr. Dieser Einsatz zeigte, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Feuerwehrleute ist. Eine moderne Ausstattung ist dazu unerlĂ€sslich. Hierbei wird nicht jedes GerĂ€t tĂ€glich gebraucht, ist aber im Fall der FĂ€lle unerlĂ€sslich.
Oft wird die Gefahr von Gartenbrunnen unterschĂ€tzt, erklĂ€rt Stefan Schmidt. Der vorliegende Fall zeigt, wie schnell aus einem routinierten Vorgang ein Unfall entstehen kann, so Schmidt weiter. Die Feuerwehr rĂ€t daher bei Arbeiten an Brunnen nie allein zu sein, denn nur eine dritte Person kann schnell Hilfe rufen. Mirko Bunge erklĂ€rt weiter, dass BrunnenschĂ€chte, sowie SchĂ€chte und Löcher im Allgemeinen immer zu sichern sind. So kann ein unbeabsichtigtes Hineinfallen von Menschen und Tieren verhindert werden. Auch bei Arbeiten in SchĂ€chten ist vorsichtig geboten, denn Gasbildung und Sauerstoffmangel können tödlich sein. Ein Brunnenschacht hat nur ein begrenztes Luftvolumen, durch FĂ€ulnis z. B. von Wurzeln und anderen Pflanzenteilen kann im Brunnenschacht Kohlendioxid entstehen. Dies ist tödlich fĂŒr die verunfallte Person und Helfende, erklĂ€ren Schmidt und Bunge einstimmig. Die Feuerwehr verfĂŒgt ĂŒber spezielle MessgerĂ€te und SchutzausrĂŒstung in solchen FĂ€llen.
Im Notfall wÀhlen Sie den NOTRUF 112!
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