Bund und LÀnder wollen HasskriminalitÀt und Gewalt stÀrker bekÀmpfen
16.06.2023 - 11:36:16"Wir mĂŒssen all diejenigen noch besser schĂŒtzen und unterstĂŒtzen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen IdentitĂ€t Hass, Diskriminierung und Gewalt erleben", sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Der Arbeitskreis "BekĂ€mpfung homophober und transfeindlicher Gewalt" hatte der IMK zuvor seine Handlungsempfehlungen vorgelegt.
"Die Zunahme an queerfeindlichen Straftaten in den vergangenen Jahren ist erschreckend", so Faeser. Allein im vergangenen Jahr hatte die Polizei mehr als 1.400 Straftaten registriert. "Die BundeslĂ€nder sind jetzt am Zug", sagte Sven Lehmann (GrĂŒne), Beauftragter der Bundesregierung fĂŒr die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. "PrĂ€vention, Erfassung und BekĂ€mpfung queerfeindlicher HasskriminalitĂ€t muss flĂ€chendeckend ausgebaut werden", so Lehmann. 2022 sind die registrierten FĂ€lle von HasskriminalitĂ€t gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen (LSBTIQ) weiter gestiegen, berichtete das Bundeskriminalamt. So wurden im Unterthemenfeld "sexuelle Orientierung" 1.005 Straftaten (davon 227 Gewaltdelikte) und im Unterthemenfeld "geschlechtliche DiversitĂ€t" 417 Straftaten (davon 82 Gewaltdelikte) erfasst.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


