FW-DO: Wohnungsbrand in Huckarde - Flammen schlagen aus dem Fenster und greifen auf Fassade und Dach ĂŒber
28.01.2026 - 08:18:48UnverzĂŒglich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und BrandbekĂ€mpfung in das GebĂ€ude entsandt. Nach kurzer Erkundungszeit konnte die RĂŒckmeldung gegeben werden, dass sich keine Personen mehr in der betroffenen Wohnung aufhielten. Parallel zu den LöschmaĂnahmen wurde das gesamte GebĂ€ude durch die Feuerwehr kontrolliert.
Die ĂŒbrigen Bewohnerinnen und Bewohner konnten ĂŒber nicht verrauchte Bereiche des Treppenraums ins Freie gefĂŒhrt werden und wurden dort durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Eine Person wurde wĂ€hrend der EinsatzmaĂnahmen aufgrund einer Vorerkrankung in einem Rettungswagen medizinisch betreut.
Die ersteintreffenden PolizeikrÀfte hatten sich in den oberen Bereich des Treppenraums begeben um sicherzustellen, dass sich dort keine weiteren Personen befanden. Da dieser Bereich bereits stark verraucht war, kam es hierbei zur Inhalation von Rauchgasen. Nach Sichtung und ersten Untersuchungen durch den Rettungsdienst wurde entschieden, dass die betroffenen PolizeikrÀfte zur weiteren medizinischen AbklÀrung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Transport wurde durch die Polizei eigenstÀndig organisiert, ein Transport durch den Rettungsdienst war daher nicht erforderlich. Nach einer klinischen AbklÀrung konnten die Polizisten ihren Dienst weiter versehen.
Zeitweise befanden sich bis zu 65 EinsatzkrĂ€fte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Im weiteren Verlauf wurden zusĂ€tzliche Fahrzeuge nachgefĂŒhrt, um den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern einen geschĂŒtzten Aufenthaltsraum zu ermöglichen. Unter anderem kam ein Betreuungsbus der Feuerwache 2 (Eving) zum Einsatz, in dem die Bewohner betreut und vor der Witterung geschĂŒtzt werden konnten.
Das GebÀude ist derzeit nicht bewohnbar. Durch den zustÀndigen Energieversorger werden die Versorgungsleitungen zum betroffenen Objekt vorsorglich abgeschaltet. Die Unterbringung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wird in Abstimmung mit den zustÀndigen Behörden organisiert.
Der Einsatz war gegen 5:30 Uhr abgeschlossen. Ursache fĂŒr dies lange Einsatzdauer ist der erhebliche logistische Aufwand. Das Feuer hat sich sowohl im Inneren des GebĂ€udes als auch ĂŒber die AuĂenfassade ausgebreitet, sodass auch die darĂŒberliegende Wohnung von dem Brand betroffen ist. Mithilfe von Drehleitern mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgefĂŒhrt und Dachpfannen aufgenommen werden. Beim Freilegen der betroffenen Bereiche kam es immer wieder zum Aufflammen vereinzelter Glutnester, die gezielt abgelöscht wurden.
Im Einsatz befanden sich Einheiten der Feuerwachen 1 (Mitte), 2 (Eving), 5 (Marten) und 9 (Mengede), der Löschzug 20 (Nette) und 21 (Bodelschwingh) der Freiwilligen Feuerwehr, KrĂ€fte des Rettungsdienstes, der FĂŒhrungsdienst (B-Dienst) der Feuerwache 1 sowie Sonderfahrzeuge der Feuerwache 2 (Eving).
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