FW-DO: Zimmerdecke fÀllt herunter - Haus in Dortmunder Nordstadt musste gerÀumt werden
03.07.2026 - 10:04:35 | presseportal.de
Die eingetroffenen EinsatzkrĂ€fte konnten die Lage vor Ort bestĂ€tigen. Die Deckenverkleidung hatte sich auf einer FlĂ€che von ca. 5 mÂČ gelöst und war auf den Boden gefallen. Die ĂŒbrige Deckenverkleidung war ebenfalls bereits gelöst. Die weitere Erkundung im Treppenhaus ergab eine starke Rissbildung in allen vier WĂ€nden, die vertikal, horizontal sowie diagonal mit Treppenbildung im Rissbild verlief. Im Keller waren ebenfalls groĂflĂ€chige Materialabplatzungen an den Decken und WĂ€nden. Auf Grund der Erkundungsergebnisse wurde entschieden, die Baufachberater von Feuerwehr und THW hinzuzuziehen. Deren Begutachtung ergab im weiteren Verlauf, dass bei dem Objekt vermutlich ein Grundbruch vorlag, der die statische StabilitĂ€t einer tragenden Wand im GebĂ€ude negativ beeinflusst hat. Durch die Baufachberater konnte die Standsicherheit des GebĂ€udes nicht vollkommen bestĂ€tigt werden. Bei der Begutachtung konnte ebenfalls festgestellt werden, dass das Haus an der RobertstraĂe mit einem Haus an der OesterholzstraĂe bautechnisch in Verbindung steht. Im Falle eines Versagens der Standfestigkeit des GebĂ€udes an der RobertstraĂe, hĂ€tte dies eine unmittelbare Auswirkung auf die Standfestigkeit des GebĂ€udes an der OesterholzstraĂe gehabt. Die MaĂnahmen der Feuerwehr wurden somit auf das zweite GebĂ€ude ausgeweitet. Die Einsatzleitung der Feuerwehr zog auch andere Fachbereiche der Stadt, wie das Sozialamt, Tiefbauamt und Bauordnungsamt, sowie Behörden (Technisches Hilfswerk, Polizei) und Energieversorger hinzu. Beiden HĂ€user wurden zur Sicherheit von der Energie und Wasserversorgung getrennt. Im Rahmen der Kontrolle der Wohnungen in beiden GebĂ€uden, mussten auf Weisung der Polizei etliche Wohnungen gewaltsam geöffnet werden. Nach Abschluss der Evakuierung der beiden Objekte wurden die HauseingangstĂŒren durch die Feuerwehr fest verschlossen und gegen unbefugten Zutritt gesichert. Parallel zu den EinsatzmaĂnahmen der Feuerwehr erfolgte die Absperrung des Gehweges rund um die HĂ€user durch das Tiefbauamt. Insgesamt mussten 13 Bewohner der HĂ€user ihre Wohnungen verlassen und kamen bei Verwandten, Bekannten oder Ersatzwohnungen unter. Auch Haustiere mussten mit dem Tiertransportwagen der Feuerwehr fĂŒr eine kurzfristige Unterbringung ins Tierheim gefahren werden. Die Einsatzstelle wird nun vom Bauordnungsamt ĂŒbernommen, welches ĂŒber das weitere Vorgehen nach ausfĂŒhrlichen Begutachtungen bestimmen wird.
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