POL-DO, TĂ€ter

TÀter sind spezialisiert auf Smartphones von Frauen: Polizei warnt vor TaschendiebstÀhlen in DrogeriemÀrkten in der Innenstadt

09.01.2025 - 07:54:38

Dortmund - Lfd. Nr.: 0021

Die Dortmunder Polizei warnt vor Taschendieben, die es aktuell in DrogeriemÀrkten und in einem Einkaufszentrum in der Innenstadt auf Smartphones abgesehen haben. Dabei spezialisieren sie sich auf Frauen, die ihre Smartphones offen in Handtaschen und Jacken- oder Manteltaschen tragen.

Bereits zwischen September 2023 und MĂ€rz 2024 gab es 85 DiebstĂ€hle, bei denen DrogeriemĂ€rkte und auch ein großes Einkaufszentrum in der Innenstadt eindeutig die Tatorte waren. Typisch fĂŒr TaschendiebstĂ€hle ist, dass die Betroffenen nicht immer einen konkreten Tatort bestimmen können.

Die Polizei konnte zu dieser Taschendiebstahls-Serie im vergangenen Jahr zwei TatverdÀchtige identifizieren und festnehmen.

AufklĂ€ren konnte die Kriminalpolizei die Serie ĂŒber auch verdeckte Ermittlungen, an deren Anfang ein Ruhestörungs-Einsatz in einer Straße 200 Meter Luftlinie vom PolizeiprĂ€sidium entfernt stand. Dabei stellte die Polizei in einer Wohnung an der Gerstenstraße die IdentitĂ€t eines jungen Mannes fest - der 19-JĂ€hrige fiel spĂ€ter an der Seite eines 21-JĂ€hrigen bei einem Taschendiebstahl auf. Die Kriminalpolizei konnte beiden MĂ€nnern die 85 Taten nachweisen. Der 21-jĂ€hrige Algerier wurde im Oktober 2024 abgeschoben. Die Wiedereinreise in die Bundesrepublik Deutschland wurde ihm untersagt. In der Folge ging die Zahl der TaschendiebstĂ€hle an den genannten Orten zunĂ€chst zurĂŒck.

Aktuell gibt es in den genannten GeschĂ€ften jedoch wieder gleichgelagerte Taten, von denen erneut Frauen betroffen sind und bei denen die TĂ€ter erneut auf die Smartphones aus sind. Die Kriminalpolizei fĂŒhrt auch diese Taten auf BandendiebstĂ€hle zurĂŒck.

Videoaufnahmen aus den Überwachungskameras der GeschĂ€fte zeigen, dass die TĂ€ter arbeitsteilig vorgehen:

Ein TÀter stoppt im Eingangsbereich oder in einem Gang zwischen den Regalen die Kundin. Ein Komplize greift von hinten in die Tasche, zieht in der Regel unbemerkt das Smartphone heraus, verlÀsst ruhigen Schrittes das GeschÀft und verschwindet dann unauffÀllig aus dem Blickfeld der bestohlenen Frauen.

Die Polizei rĂ€t allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, ihre Wertsachen in einer verschlossenen Tasche aufzubewahren - sodass die sehr schnell arbeitenden Diebinnen und Diebe keinen Zugriff darauf haben. Warum es wichtig ist, Smartphones, Geldbörsen und andere WertgegenstĂ€nde gut zu sichern, belegen diese Zahlen: Zwischen September 2023 und MĂ€rz 2024 entwendeten Taschendiebe in der Dortmunder Innenstadt innerhalb des Walls 150 Smartphones.

Hoch ist damit nicht allein jeder einzelne finanzielle Schaden. Denn Smartphones speichern wichtige und vertrauliche Daten, darunter auch höchstpersönliche Fotos und Dokumente.

Deshalb rÀt die Polizei: Sperren Sie den Zugang zu Ihrem Smartphone mit einem Code, der nicht 0000, 1234 oder 1909 oder Àhnlich einfach lautet, sondern legen Sie bestenfalls einen zwölfstelligen alphanumerischen (also aus Buchstaben und Zahlen bestehenden) Code an. Denn online erhÀltliche Programme knacken einen vierstelligen Code sofort oder innerhalb weniger Sekunden. Der alphanumerische zwölfstellige Code verlÀngert die Arbeit um mehrere Tausend Jahre.

Journalisten wenden sich mit RĂŒckfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Peter Bandermann
Telefon: 0231-132-1023
E-Mail: [email protected]
https://dortmund.polizei.nrw/

Original-Content von: Polizei Dortmund ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5ab85f

@ presseportal.de