FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 27. MĂ€rz 2026
28.03.2026 - 09:07:03 | presseportal.de
Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 240-mal alarmiert. In 62 FĂ€llen war der Einsatz eines Notarztes erforderlich. DarĂŒber hinaus fĂŒhrten die EinsatzkrĂ€fte 175 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde vier Mal im Leitstellenbereich alarmiert.
Feuerwehr
Die EinsatzkrÀfte der Feuerwehr Dresden wurden im selben Zeitraum zu 12 BrandeinsÀtzen, 19 Hilfeleistungen sowie zwei Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanalagen alarmiert.
Rauchentwicklung in WohngebÀude durch Schornsteinbrand
Wann? 27. MĂ€rz 2026, 17:20 - 19:13
Wo: Quorener StraĂe, BĂŒhlau
Bei Eintreffen des Löschzuges der Feuer- und Rettungswache Striesen waren KrĂ€fte der Stadtteilfeuerwehr BĂŒhlau bereits vor Ort. Das GebĂ€ude war zu diesem Zeitpunkt gerĂ€umt. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte den Schornstein sowie die Feuerungsstelle. Dabei wurde glĂŒhendes Material ĂŒber die Revisionsöffnung entnommen und ins Freie verbracht. Eine weitere Ausbreitung konnte nicht festgestellt werden. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten war ein Einsatz einer Drehleiter nicht möglich. Der Schornstein wurde daher zusĂ€tzlich mittels Teleskopspiegel sowie ĂŒber die Dachluke kontrolliert - ohne AuffĂ€lligkeiten. Messungen mit einem MehrgaswarngerĂ€t verliefen unauffĂ€llig. Das GebĂ€ude wurde belĂŒftet. Die Einsatzstelle wurde an den Schornsteinfeger ĂŒbergeben. Im Einsatz waren insgesamt 30 EinsatzkrĂ€fte.
Schornsteinbrand
Wann? 27. MĂ€rz 2026, 18:41 - 21:05 Uhr
Wo: Eigenheimberg, Mockritz
Als die alarmierten EinsatzkrĂ€fte den Einsatzort erreichten, brannte der Schornsteinkopf eines WohngebĂ€udes in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte bereits auf Teile der Dachkonstruktion ĂŒbergegriffen. Nach erster Lageerkundung handelte es sich nicht um einen Brand im Schornsteinzug, sondern um die Verkleidung des Schornsteins. Die BrandbekĂ€mpfung erfolgte ĂŒber eine Drehleiter sowie im Innenangriff durch einen Trupp unter Atemschutz. Parallel wurden Teile der Dachhaut im Bereich des Schornsteins geöffnet, um Glutnester gezielt abzulöschen. Hierbei kamen unter anderem eine WĂ€rmebildkamera sowie technische GerĂ€te zur Ăffnung der Dachkonstruktion zum Einsatz. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung auf den gesamten Dachstuhl verhindert werden. Die betroffenen SchornsteinzĂŒge wurden gesichert, die Elektroanlage in den Dachgeschossen abgeschaltet. Der Kaminofen wurde gerĂ€umt und verbliebene Glut auĂerhalb des GebĂ€udes abgelöscht. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an den EigentĂŒmer ĂŒbergeben. Weitere MaĂnahmen erfolgen in Abstimmung mit dem zustĂ€ndigen Schornsteinfeger. Im Einsatz waren 30 EinsatzkrĂ€fte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Ăbigau und Löbtau, der U-Dienst und der Stadtteilfeuerwehr Kaitz.
Brand eines Holzschuppens in Gartensparte
Wann? 27. MĂ€rz 2026, 21:29 - 23:59 Uhr
Wo: Rudolf-Bergander-Ring, Strehlen
Die Kolleginnen und Kollegen der Feuer- und Rettungswache Altstadt konnten nach dem vorherigen Schornsteinbrand nicht verschnaufen und wurden unmittelbar zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurde ein Feuerschein sowie Rauchentwicklung in einer Gartensparte am Rudolf-Bergander-Ring gemeldet. Bei Eintreffen der EinsatzkrĂ€fte brannte im hinteren Bereich eines verlassenen GrundstĂŒcks ein kleiner Holzschuppen in voller Ausdehnung. Der etwa 1,5 x 1,5 Meter groĂe Schuppen befand sich in unmittelbarer NĂ€he eines Bahndamms. Ein angrenzender Kirschbaum hatte ebenfalls bereits Feuer gefangen. Die BrandbekĂ€mpfung erfolgte durch einen Trupp unter Atemschutz. Der Schuppen sowie das umliegende GelĂ€nde wurden mit rund 2.000 Litern Wasser abgelöscht. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden. Im Einsatz waren 16 EinsatzkrĂ€fte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Altstadt.
Mehrere ReanimationseinsÀtze
Wann? 27. MĂ€rz 2026
Wo: Stadtgebiet
Feuerwehr und Rettungsdienst waren am gestrigen Tag bei mehreren ReanimationseinsĂ€tzen gefordert. Neben KrĂ€ften der Berufsfeuerwehr und der Stadtteilfeuerwehren kamen dabei auch qualifizierte Ersthelfer zum Einsatz, die ĂŒber eine Lebensretter-App alarmiert wurden. In einem Einsatzfall in einer Sporthalle wurde die Feuerwehr zur UnterstĂŒtzung des Rettungsdienstes alarmiert. Bei Eintreffen befand sich der Patient leblos am Boden, die Reanimation war durch die Besatzung eines Rettungswagens bereits eingeleitet worden. Die EinsatzkrĂ€fte unterstĂŒtzten im Rahmen eines sogenannten High-Performance-Teams sowie beim Transport des Patienten in den Rettungswagen. Ein High-Performance-Team ist ein strukturiertes Zusammenwirken mehrerer EinsatzkrĂ€fte bei einer Reanimation. Dabei ĂŒbernimmt jede Person klar definierte Aufgaben, um die MaĂnahmen parallel, abgestimmt und ohne Zeitverlust durchzufĂŒhren. In einem weiteren Einsatz befanden sich bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr bereits mehrere Ersthelfer sowie KrĂ€fte des Rettungsdienstes und der Stadtteilfeuerwehr Weixdorf vor Ort. Die Reanimation wurde unmittelbar durchgefĂŒhrt. Auch hier wurde unter Einbindung aller KrĂ€fte ein High-Performance-Team gebildet. Nach Wiedererlangen eines Spontankreislaufs (ROSC) wurde die Person aus dem Kellergeschoss gerettet und an den Rettungsdienst ĂŒbergeben. Der Transport in ein Krankenhaus erfolgte unter fortlaufenden Reanimationsbedingungen. Parallel wurden Angehörige betreut. Polizei und ein Kriseninterventionsteam ĂŒbernahmen im weiteren Verlauf die Betreuung vor Ort.
RĂŒckfragen bitte an:
Feuerwehr Dresden
Pressestelle Feuerwehr Dresden
Michael Klahre
Telefon: 0351/8155-295
Mobil: 0160-96328780
E-Mail: feuerwehrpressestelle@dresden.de
https://www.dresden.de/feuerwehr
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