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Edenkoben - Verkehrsunfallstatistik 2023 - 1.170 VerkehrsunfĂ€lle im zurĂŒckliegenden Jahr

15.04.2024 - 15:17:49

Edenkoben - Auf den Straßen im ZustĂ€ndigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Edenkoben wurden im zurĂŒckliegenden Jahr 1.170 VerkehrsunfĂ€lle und somit 65 weniger als im Vorjahr registriert. Das war der zweitniedrigsten Wert in den zurĂŒckliegenden fĂŒnf Jahren. Nur in dem "Corona-Jahr" 2021 war die Zahl mit 1.115 niedriger gelegen. Die Anzahl der verletzten Personen ging um 14 zurĂŒck. Insgesamt wurden 182 Verkehrsteilnehmer verletzt, 41 davon schwer. Eine Person erlitt tödliche Verletzungen. Fast 30 Verkehrsunfallfluchten weniger mit einer AufklĂ€rungsquote von knapp 32 Prozent zeigt die aktuelle Statistik. Dabei konnten 78 UnfallflĂŒchtige ermittelt werden. Die Polizei weist darauf hin, dass ein Zettel an der Windschutzscheibe nicht ausreicht, wenn man ein parkendes Fahrzeug beschĂ€digt hat. Wer nach einem Parkrempler wegfĂ€hrt, begeht Fahrerflucht. Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat und kann gravierende Folgen nach sich ziehen. Bei den jungen Fahrern (18- bis 25-JĂ€hrige) ist das Bild unverĂ€ndert. In 233 FĂ€llen waren junge Fahrer bei VerkehrsunfĂ€llen beteiligt. Bei 160 VerkehrsunfĂ€llen waren sie Hauptunfallverursacher. Bundesweite Studien belegen, dass in dieser Altersklasse jugendlicher Übermut und fehlende Erfahrungen zu Fahrfehlern und damit zu VerkehrsunfĂ€llen fĂŒhren. Hauptunfallursache ist dabei insbesondere die Raserei. GlĂŒcklicherweise ging dabei die Zahl der verunglĂŒckten jungen Fahrer um 14 im Vergleich zum Vorjahr zurĂŒck. 29 junge Fahrer wurden leicht verletzt, 4 erlitten schwere Verletzungen. Auf etwa gleichbleibendem Niveau sind die verletzten Fahrer motorisierter ZweirĂ€der. 18 Motorradfahrer (+8) wurden in 2023 leicht verletzt, 3 schwer. Insgesamt ereigneten sich 30 UnfĂ€lle mit Beteiligung motorisierter KraftrĂ€der. Einen unverĂ€nderten Trend zum Vorjahr zeigt auch die Anzahl der Verletzten bei VerkehrsunfĂ€lle mit dem Pedelec. Bei 58 UnfĂ€llen mit FahrrĂ€dern und Pedelecs wurden 13 Fahrer und damit 5 weniger als im Vorjahr verletzt, drei davon schwer. Oftmals handelte es sich bei diesen VerkehrsunfĂ€llen um FahrunfĂ€lle, bei denen der Fahrer/die Fahrerin die Kontrolle ĂŒber das Pedelec verloren haben, ohne dass andere Verkehrsteilnehmer etwas hierzu beigetragen hatten. Wichtig in dem Zusammenhang ist nach wie vor der Helm. Die Polizei appelliert, immer einen Helm zu tragen, denn dieser kann vor schweren Kopfverletzungen schĂŒtzen. Überhöhte Geschwindigkeit und fehlender Sicherheitsabstand waren die meisten Unfallursachen fĂŒr das Zustandekommen der 1.170 VerkehrsunfĂ€lle in 2023. Aber auch Wild auf der Fahrbahn fĂŒhrte zu insgesamt 220 VerkehrsunfĂ€llen. Ganz besonders auffĂ€llig war dabei der Streckenabschnitt der K6 kurz nach dem Altdorfer Kreisel. Auf dieser Strecke handelt es sich um einen Übergangsbereich zu Feldern, wo Wildtiere hĂ€ufig die Straßen queren und die Autofahrer meist nicht mit einem Wildwechsel rechnen. Aber auch hier gilt: Geschwindigkeit reduzieren und Aufmerksamkeit erhöhen. Je schneller man fĂ€hrt, desto gefĂ€hrlicher wird ein Wildunfall - auch fĂŒr die Personen im Fahrzeug. Ein wesentlicher Punkt bleibt die VerkehrsĂŒberwachung. Sie ist ein unabdingbarer Bestandteil erfolgreicher Verkehrssicherheitsarbeit, der schwere UnfĂ€lle verhindert und damit die Menschen vor schwerem Leid bewahrt. Die Polizei Edenkoben wird auch im laufenden Jahr intensiv in der VerkehrsĂŒberwachung ihre Arbeit fortsetzen. Weitere Informationen zur Verkehrsunfallstatistik finden Sie unter https://s.rlp.de/z87s4

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Michael Baron

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