BPOLI EF: Für Dosenpfand eigenes Leben riskiert
23.04.2026 - 08:23:23 | presseportal.deNicht ahnend, welches Glück er in dieser Situation hatte, zeigte er sich uneinsichtig und gab an, doch nur Pfandgegenstände zu sammeln. Da bei dem 39-Jährigen jeder Versuch der Gefahrensensibilisierung abprallte, wurde gegen den Deutschen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen dem unbefugten Betreten der Bahnanlage eingeleitet. Das zu erwartende Verwarngeld in Höhe von 35 Euro übersteigt den Pfandwert einer Dose um ein Vielfaches. In Abwägung, dass er einem persönlichen Schaden für sein Leib und Leben knapp entgangen ist, dürfte dieser Betrag leichter wiegen.
Immer wieder sensibilisiert die Bundespolizei zu Gefahren, die vom Bahnbetrieb und Bahnanlagen ausgehen. Nicht alle Züge halten im Erfurter Hauptbahnhof, sondern passieren ihn mit hohen zweistelligen Geschwindigkeiten. Dritte unterschätzen aus Unwissen oft, dass diese Züge Sogwirkungen entfalten und lange Bremswege haben. Zudem können Züge nicht ausweichen. Das Betreten der Gleisanlagen ist eine der gefährlichsten Handlungen, die man vollziehen kann. Schilder, bauliche Begrenzungen und Markierungen weisen Gefahrenbereiche gut aus, sodass auch Betriebsfremde leicht erkennen können, wo größte Vorsicht walten muss.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Erfurt
Telefon: 0361/ 659830
E-Mail: bpoli.erfurt(at)polizei.bund.de
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