FW-E: Dachstuhlbrand in Essen-Kray - GebÀude unbewohnbar
04.09.2025 - 18:44:51Bei Eintreffen der ersten EinsatzkrÀfte der Feuerwache Kray drangen bereits dichter Rauch und Flammen aus dem Dachbereich. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches fanden Bauarbeiten am Dach statt. Die Handwerker konnten sich selbststÀndig in Sicherheit bringen. Ein Arbeiter verletzte sich leicht und wurde vom Rettungsdienst vor Ort behandelt. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich.
Die Feuerwehr rĂ€umte das viergeschossige WohngebĂ€ude und kontrollierte das Innere. Da sich das Feuer rasch ausbreitete, wurden zwei Drehleitern parallel in Stellung gebracht und ein Löschangriff von auĂen eingeleitet. Gleichzeitig ging ein Trupp unter Atemschutz in die Dachgeschosswohnung vor, um den Brand auch von innen zu bekĂ€mpfen. Ăber zwei Wenderohre und ein Rohr im Innenangriff gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Um an die Brandherde innerhalb der DachdĂ€mmung zu gelangen, musste die Dachhaut geöffnet werden. Hierzu wurde die Verkleidung mit KettensĂ€gen geöffnet, um das Feuer von allen Seiten effektiv zu bekĂ€mpfen. ZusĂ€tzlich setzte die Feuerwehr eine Drohne mit WĂ€rmebildkamera ein, um Glutnester aus der Luft zu lokalisieren und sie gezielt zu löschen. Die vorgehenden EinsatzkrĂ€fte konnten zwei Katzen aus der Dachgeschosswohnung retten und ihren Besitzern ĂŒbergeben.
Zur UnterstĂŒtzung der Berufsfeuerwehr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Kray, Byfang und Burgaltendorf alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Essen-Steele besetzte wĂ€hrenddessen die Feuerwache Steele.
Die Dachgeschosswohnung wurde durch das Feuer vollstÀndig zerstört. Aufgrund des massiven Löschangriffes verteilte sich das Löschwasser zudem in andere Bereiche des GebÀudes, weshalb alle Wohnungen aktuell unbewohnbar sind. Das GebÀude wurde stromlos geschaltet und die Gaszufuhr abgeschiebert.
Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner kommen vorĂŒbergehend bei Freunden und Bekannten unter.
Aufgrund von Sperrungen kam es zu Störungen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere auf den Linien 144, 170 und 194.
Die Brandursache wird von der Polizei noch ermittelt. Gegen 18:30 Uhr konnten die KrĂ€fte der Feuerwehr abrĂŒcken. Im weiteren Verlauf des Abends fĂŒhrt die Feuerwehr eine Brandnachschau durch.
Insgesamt waren rund 60 EinsatzkrÀfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
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Nico Blum
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