Feuerwehr, MTK

Feuerwehr MTK: Vier EinsÀtze bei extremer Hitze: Feuerwehr Hattersheim am Main gefordert

03.07.2025 - 15:02:39

Hattersheim am Main - Am Mittwoch, den 2. Juli 2025, wurde die Feuerwehr Hattersheim am Main bei gleich vier EinsĂ€tzen gefordert. Die außergewöhnlich hohen Temperaturen von um die 40 Grad Celsius stellten dabei eine zusĂ€tzliche Belastung fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte dar.

Brand in Straßenablauf in der Innenstadt

Der erste Einsatz des Tages erfolgte um 09:25 Uhr in der Hattersheimer Hauptstraße. In einem Straßenablauf war ein Feuer ausgebrochen, das noch vor Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitenden einer BĂ€ckerei mit eigenen Mitteln weitgehend gelöscht werden konnte. Die FeuerwehrkrĂ€fte kontrollierten den betroffenen Sinkkasten mit der WĂ€rmebildkamera und fĂŒhrte Nachlöscharbeiten durch, um Glutnester abzulöschen und eine erneute Brandentwicklung auszuschließen.

Technische Hilfe im Stadtpark

Gegen 11:16 Uhr wurden die hauptamtlichen GerĂ€tewarte zur UnterstĂŒtzung der Stadtwerke in den Stadtpark gerufen. Nach abgeschlossenen Reparatur- und Reinigungsarbeiten ĂŒbernahmen die EinsatzkrĂ€fte das WiederbefĂŒllen des Weihers im Stadtpark.

Personenrettung aus Böschung

Um 13:46 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einer Personenrettung im Bereich "An der ÖlmĂŒhle". Zwei Passanten hatten Hilferufe aus einer Böschung vernommen und den Notruf gewĂ€hlt. Eine Person war hangabwĂ€rts in ein dichtes DornengestrĂŒpp gestĂŒrzt und konnte sich nicht mehr selbststĂ€ndig befreien. Die Feuerwehr rettete die verletzte Person ĂŒber eine Steckleiter und ĂŒbergab sie an den Rettungsdienst, der eine medizinische Versorgung und den Transport in ein Krankenhaus ĂŒbernahm. Auch der Hund der betroffenen Person wurde von der Feuerwehr in Obhut genommen und spĂ€ter durch Angehörige auf der Feuerwache abgeholt.

Explosion in Paketzentrum - glĂŒcklicher Ausgang

Der vierte Einsatz des Tages fĂŒhrte die KrĂ€fte um 17:05 Uhr in die Philipp-Reis-Straße. In einem dort ansĂ€ssigen Paketzentrum war es zum Zerknall eines DruckgasbehĂ€lters der Rauchabzugsanlage gekommen. Eine weitere Kohlendioxidflasche wurde infolgedessen beschĂ€digt und strömte ab. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich, musste aber nicht weiter tĂ€tig werden. Ein Mitarbeiter wurde mit Verdacht auf ein Knalltrauma durch den Rettungsdienst behandelt. Ein zweiter Betroffener war bereits nach Hause gefahren, wurde dort jedoch ebenfalls medizinisch versorgt, nachdem die Leitstelle Frankfurt einen Rettungswagen dorthin entsandt hatte.

EinsÀtze bei extremer Hitze

Die EinsĂ€tze an diesem Tag verlangten den EinsatzkrĂ€ften bei Temperaturen von nahezu 40 Grad Celsius höchste Konzentration und körperliche LeistungsfĂ€higkeit ab. Die enorme Hitze erhöhte die Belastung deutlich - insbesondere bei Arbeiten in voller SchutzausrĂŒstung oder in schwierigem GelĂ€nde. Auch solche klimatischen Extrembedingungen gehören zunehmend zum Alltag der Feuerwehren.

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