Dresden, ABC-Einsatz

FW Dresden: ABC-Einsatz in einem WohngebÀude - Bewohner evakuiert, eine Person wurde verletzt

27.01.2025 - 07:38:45

Dresden - Am Abend des 26. Januar 2025 wurde die Feuerwehr Dresden zu einem Einsatz wegen gemeldeten Gasgeruchs in einem WohngebĂ€ude alarmiert. WĂ€hrend der ersten Erkundung durch einen mit Atemschutz ausgerĂŒsteten Trupp der Stadtteilfeuerwehr Ockerwitz konnte jedoch kein Gasgeruch festgestellt werden. Stattdessen wurde ein beißender Geruch wahrgenommen. Aus SicherheitsgrĂŒnden wurden deshalb alle sieben Bewohner des GebĂ€udes evakuiert und vorĂŒbergehend in einem durch die Dresdner Verkehrsbetriebe bereitgestellten Linienbus untergebracht. Im Verlauf der Erkundung stellte sich heraus, dass ein Mieter in seiner Wohnung im ersten Obergeschoss mit Chemikalien hantiert hatte. Neben Ammoniak und SalzsĂ€ure fanden die EinsatzkrĂ€fte noch weitere unbekannte Substanzen in der Wohnung vor. Die Haut des Mieters wies deutliche Spuren von Reaktionen mit Chemikalien auf. Er wurde umgehend durch die EinsatzkrĂ€fte mit Spezialtechnik dekontaminiert und im Anschluss vom Rettungsdienst versorgt sowie in ein Krankenhaus transportiert. Da es seitens der Polizei Hinweise auf potenzielle Sprenggefahren durch gelagerte GegenstĂ€nde in der Wohnung gab, wurden SpezialkrĂ€fte des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Nach einer grĂŒndlichen Untersuchung des WohngebĂ€udes konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. In enger Abstimmung mit dem Netzbetreiber wurden die Gas- und Stromversorgung des GebĂ€udes abgeschaltet, um weitere Gefahren auszuschließen. Eine Freigabe des GebĂ€udes zum Betreten konnte aufgrund der festgestellten Chemikalien nicht erteilt werden. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden darĂŒber informiert und kamen ĂŒber Nacht bei Freunden oder Verwandten unter. Das GebĂ€ude bleibt bis auf Weiteres von der Polizei versiegelt und bewacht, die die weiteren Maßnahmen, wie die Entsorgung der Chemikalien sowie die Wiederherstellung der Medienversorgung, mit dem EigentĂŒmer des Hauses abstimmt.

Im Einsatz waren 48 EinsatzkrĂ€fte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Altstadt, der Rettungswachen Friedrichstadt und Löbtau, der B-Dienst, der U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehren Gorbitz und Ockerwitz.

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