Dresden, Verletzter

FW Dresden: Ein Verletzter und massiver GebÀudeschaden nach Wohnungsbrand

13.02.2024 - 06:23:41

Dresden - Wann: 13. Februar 2024 01:32 - 05:45 Uhr Wo: Herzogswalder Straße/Gorbitz

Der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) wurde ĂŒber den Notruf 112 gemeldet, dass aus einer Wohnung im fĂŒnften Obergeschoss eines MehrfamiliengebĂ€udes Brandgeruch drang und ein Heimrauchmelder ausgelöst hatte. WĂ€hrend sich der Löschzug der zustĂ€ndigen Wache Löbtau, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Gorbitz auf den Weg machten, gingen weitere Notrufe in der IRLS ein und meldeten, dass bereits Flammen aus der Wohnung schlagen. Daraufhin wurde das Alarmstichwort erhöht und weitere KrĂ€fte der Wachen Übigau und Altstadt alarmiert. Den EinsatzkrĂ€ften boten sich bei der Ankunft am Einsatzort ein dramatisches Bild. Mehrere Personen waren bereits aus dem GebĂ€ude geflĂŒchtet, andere befanden sich an Fenstern bzw. Balkonen und baten um Hilfe. Dichter Rauch und Flammen schlugen aus mehreren Fenstern der betroffenen Wohnung den EinsatzkrĂ€ften entgegen. Die WohnungstĂŒr war bereits durchgebrannt und der Brand drohte, sich auf weitere Teile des GebĂ€udes auszubreiten. Die EinsatzkrĂ€fte nahmen sofort die Suche nach Personen sowie die BrandbekĂ€mpfung auf. Der Bewohner der Brandwohnung wurde mit Brandverletzungen und dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung notĂ€rztlich versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Vier Personen wurden aus einer Nachbarwohnung mit Brandfluchthauben durch die Feuerwehr gerettet. Insgesamt 20 Personen waren von dem Brand betroffen. Alle unverletzten Personen wurden in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe untergebracht. Zwei weitere Personen wurden zwar durch den Brand nicht verletzt, mussten jedoch wegen medizinischer Problemen ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert werden. Außerdem gelang es den EinsatzkrĂ€ften drei Katzen und einen Hamster in Sicherheit bringen. Mit einem umfassenden Löschangriff wurde die Brandausbreitung gestoppt und der Brand gelöscht. Die Wohnung ist vollstĂ€ndig ausgebrannt. Durch die massive Hitzeeinwirkung kam es zu einem Defekt an der Heizungsanlage. Da sich das Heizungswasser nicht abdrehen ließ, kam es im gesamten GebĂ€ude zu einem großen Wasserschaden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden große Teile des ausgetretenen Wassers durch die Feuerwehr aufgenommen. Durch den plötzlichen Druckabfall im Heizungssystem kam es in dem Wohnviertel zu einem Ausfall der WĂ€rmeversorgung. Durch den Netzbetreiber wurde die Störung mittlerweile behoben. Das GebĂ€ude ist nicht mehr bewohnbar. Der Großteil der Mieter kommt bei Freunden oder der Familie unter. Acht Personen wurden mit großer UnterstĂŒtzung des EigentĂŒmers des GebĂ€udes in einem Hotel untergebracht. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 60 EinsatzkrĂ€ften im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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