FW LK Neunkirchen: RauchsÀule weist Feuerwehr den Weg - Mehrparteienhaus nach Brand unbewohnbar
03.12.2025 - 23:29:11Als gegen 16:15 Uhr Alarm fĂŒr die Neunkircher Feuerwehr ausgelöst wurde war nicht viel mehr bekannt, als das ein Brand in der FeldstraĂe gemeldet worden war. Die unklare Meldung lieĂ zunĂ€chst schlimmes befĂŒrchten. Noch auf dem Weg an den Einsatzort konnte die Besatzung des ersten Löschfahrzeuges den Brand bestĂ€tigen. Aus dem Feuerwehrauto heraus sahen die Feuerwehrleute auf dem Biedersberg sowohl eine RauchsĂ€ule aufsteigen, als auch wenig spĂ€ter Flammen aus den Fenstern einer Wohnung unter dem Dach eines Mehrparteienhauses schlagen. Trotz aller Brisanz in der Lage konnte die Feuerwehr vor Ort in der FeldstraĂe schnell eine BefĂŒrchtung ausschlieĂen. ZunĂ€chst noch im GebĂ€ude vermutete Personen bestĂ€tigten sich nicht. Die neun Hausbewohner hatten sich zum Teil schon eigenstĂ€ndig ins sichere Freie begeben oder wurden durch die Feuerwehrleute dorthin gebracht. Alle Hausbewohner kamen mit dem Schrecken davon - verletzt wurde keiner von ihnen.
Zur BrandbekĂ€mpfung rĂŒckten Feuerwehrangehörige unter Atemschutz durch das Treppenhaus in das Dachgeschoss zur BrandbekĂ€mpfung vor. Weitere Feuerwehrleute bereiteten derweil einen weiteren Löschangriff von auĂen von der Gartenseite des Hauses her vor. Sie hatten vor allem zum Ziel eine Brandausbreitung auf die unmittelbar angebauten NachbarhĂ€user zu verhindern. Vorsorglich wurden die beiden links und rechts angebauten MehrparteienhĂ€user von der Feuerwehr evakuiert. Teilweise in Begleitung ihrer Haustiere mussten die Evakuierten den Feuerwehreinsatz auf der StraĂe abwarten. Durch den schnellen und effizient koordinierten Löschangriff der Feuerwehr konnte sowohl eine Brandausbreitung im unmittelbar betroffenen Haus, als auch auf die NachbargebĂ€ude verhindert werden.
Um ein Ăbergreifen des Brandes auf den Dachstuhl des Hauses ausschlieĂen zu können mussten durch die Feuerwehr kleinere Teile des Daches sowie auch die Decken im Dachgeschoss geöffnet werden. Die Suche nach letzten Glutnestern in der in Teilen ausgebrannten Dachgeschosswohnung zogen sich bis nach Einbruch der Dunkelheit hin. Das Mehrparteienhaus wurde durch den Brand so stark beschĂ€digt, das es vorerst in GĂ€nze unbewohnbar ist.
Erst gegen 19 Uhr konnte die Neunkircher Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Sie befand sich in der Spitze mit rund 50 EinsatzkrĂ€ften mit 13 Fahrzeugen aus den Reihen der Hauptamtlichen KrĂ€fte sowie der Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt, Wiebelskirchen und Wellesweiler im Einsatz. Auch die Teilnehmer eines Lehrganges der Feuerwehr Neunkirchen unterstĂŒtzten kurzerhand nach dem Ende ihres Ausbildungstages bei den Löscharbeiten. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) sowie dem Notarzteinsatzfahrzeug der Neunkircher Feuerwehr ebenso wie die Polizei in die FeldstraĂe ausgerĂŒckt. SpĂ€ter am Abend wurde durch die Neunkircher Feuerwehr noch eine Brandnachschau durchgefĂŒhrt, bei der aber keine erneute EntzĂŒndung des Brandes festgestellt werden konnte.
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