FW-PI: Pferd versinkt in matschigem Erdreich - nicht alltĂ€glicher Einsatz fĂŒr die Feuerwehr Halstenbek
02.01.2024 - 20:10:55Halstenbek - Die Feuerwehr Halstenbek wurde am Dienstagnachmittag zu einer Tierrettung alarmiert. Ein Pferd sollte sich in einer Zwangslage befinden. Der ersteintreffende Einsatzleiter konnte diese Lage bestĂ€tigen. Der anhaltene Regen hatte den Boden so sehr aufgeweicht, dass ein Pferd im nassen Erdreich eingesunken war und sich nicht mehr selbststĂ€ndig befreien konnte. Die Einsatzstelle lag etwa 100 Meter entfernt von einer befestigten StraĂe, so dass die KrĂ€fte der Feuerwehr Halstenbek nicht mit Fahrzeugen unmittelbar an die Einsatzstelle fahren konnten, um Material zu transportieren. Das Material wie z.B. Unterbauhölzer, Leiterteile, SchlĂ€uche und Lichtequipment musste aufwendig per Hand an die Einsatzstelle verbracht werden.
Im ersten Schritt wurden Steckleiterteile als Laufwege fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte verlegt, damit diese nicht selbt einsinken. Dann wurde das Pferd mit Holzbohlen und Paletten gegen weiteres Abrutschen gesichert. Eine hinzualarmierte TierĂ€rztin beruhigte das Tier mit Medikamenten. Ein erster Rettungsversuch wurde mit B-SchlĂ€uchen, die ĂŒber die Balken eines Holzunterstandes umgelenkt wurden, gestartet. Das Pferd war allerdings so schwach, dass es nicht selbstĂ€ndig auf die Beine kam. FĂŒr einen zweiten Rettungsversuch wollte die TierĂ€rztin eine Infusion geben. Diese hatte allerdings nicht die benötigte Temperatur, so dass die EinsatzkrĂ€fte sich etwas einfallen lieĂen. In einer Schuttmulde wurde Wasser mit einem Gasbrenner erhitzt und die Infusion erwĂ€rmt. Die exakte Temperatur wurde mittels WĂ€rmebildkamera ermittelt. Nachdem die TierĂ€rztin die Infusion verabreicht hatte, wurde ein zweiter Versuch mit ordentlich KrĂ€fteinsatz gestartet. Das Tier war allerdings schon so schwach, dass die TierĂ€rztin und auch die Halterin des Pferdes entschied das 32-jĂ€hrige Tier einzuschlĂ€fern.
Den KrÀften blieb nur noch den umfangreichen Materialeinsatz wieder abzubauen. Aufgrund der starken Schlammverschmutzung wurde das Wechselladerfahrzeug mit einer Mulde an die Einsatzstelle beordert. Nach rund 3 1/2 Stunden konnten die 34 ehrenamtlichen EinsatzkrÀfte den Einsatz beenden.
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